Parlamentswahlen in Burundi 2010

Die Parlamentswahlen in Burundi 2010 zur Wahl der Mitglieder der Nationalversammlung von Burundi fanden am 23. Juli 2010 im zentralafrikanischen Burundi statt. Aufgrund der offensichtlichen Wahlfälschungen bei den Kommunalwahlen im selben Jahr boykottierten die wichtigsten Oppositionsparteien diese Wahlen ebenso wie die unmittelbar vorausgegangenen Präsidentschaftswahlen in Burundi 2010.
Die regierende Partei National Council for the Defense of Democracy – Forces for the Defense of Democracy (NCDD–FDD) des bisherigen Präsidenten Pierre Nkurunziza erreichte unter diesen Umständen 81 der 106 zu vergebenden Sitze der Nationalversammlung, die Partei Union für den nationalen Fortschritt (UPRONA) 17 Sitze. Eine kleinere Partei erlangte noch 5 Sitze, während drei Sitze für die ethnische Minderheit der Twa reserviert waren. Nach offiziellen Angaben haben 67 % der Wahlberechtigten sich an den Wahlen beteiligt.
Präsidentschaftswahlen: 1984 | 1993 | 2010 | 2015
Parlamentswahlen: 1961 | 1965 | 1982 | 1993 | 2005 | 2010
Kommunalwahlen: 2010
Volksabstimmungen: 1981 | 1991 | 1992 | 2005

Estnische Verfassung von 1934

Die Estnische Verfassung von 1934 (offiziell Eesti Vabariigi põhiseadus – „Grundgesetz der Republik Estland“) war die zweite Verfassung der im Februar 1918 gegründeten Republik Estland. Mit der Änderung der estnischen Verfassung von 1920 beabsichtigte Estland den Umbau von einem parlamentarischen zu einem semipräsidentiellen Regierungssystem. Die Verfassung galt de jure vom 24. Januar 1934 bis zum 31. Dezember 1937, als eine neue Verfassung in Kraft trat. Seit dem unblutigen Staatsstreich vom 12. März 1934 fand die Verfassung allerdings de facto keine Anwendung mehr.

Die freiheitliche Verfassung von 1920 hatte das Parlament (Riigikogu) als einziges direkt gewähltes Staatsorgan ins Zentrum des politischen Lebens gestellt. Sie betonte stark demokratische Grundgedanken und die Rückkopplung der Regierung an das Parlament. Unter der Verfassung von 1920 konnte der Riigikogu die Regierung jederzeit mit einfacher Mehrheit entlassen. Dies führte in der Praxis zu häufigen Regierungswechseln, kurzen Amtszeiten der jeweiligen Regierungschefs und hoher politischer Instabilität. Zwischen Dezember 1920 und Januar 1934 erlebte Estland 16 Regierungen, von denen einige nur wenige Monate im Amt blieben. Die durchschnittliche Amtszeit einer damaligen estnischen Regierung betrug lediglich elf Monate. Damit konnte die Regierung insbesondere in der Zeit der wirtschaftlichen Depression ab Ende 1929 kaum noch nachhaltige Politikansätze verfolgen. Darüber hinaus fehlte die ausgleichende Rolle eines Staatspräsidenten, der in der Verfassung nicht vorgesehen war.
Gleichzeitig stand mit der sich verschlechternden wirtschaftlichen Lage seit Anfang der 1930er Jahre das politische Establishment Estlands unter immer größerem Druck des Estnischen Bunds der Freiheitskämpfer (Eesti Vabadussõjalaste Liit), einer rechts-autoritären Ideen nahestehenden Veteranenvereinigung der Soldaten des Estnischen Freiheitskriegs gegen Sowjetrussland (1918–1920). Die Anhänger des Bundes, kurz Vapsid genannt, fanden mit ihren Ideen immer mehr Zuspruch innerhalb der estnischen Bevölkerung. Sie konnten sich schließlich mit der Forderung nach einer Verfassungsreform durchsetzen, die die Exekutive stärken sollte.
Die unbestrittenen Defizite der Verfassung von 1920 sollten mit einem neuen Grundgesetz ausgeglichen werden. Ein faktisches Präsidialsystem mit einem vom Volk direkt gewählten Staatsältesten (Riigivanem), der die wesentlichen Linien der Regierungsarbeit bestimmte, sollte die bisherige einseitige Machtverteilung zwischen Exekutive und Legislative zugunsten des Staatsältesten umkehren.
Das neue Grundgesetz der Republik Estland wurde in einer Volksabstimmung vom 14. bis 16. Oktober 1933 angenommen. Die Verfassung trat am 24. Januar 1934 in Kraft. Gleichzeitig sollten hundert Tage nach ihrem Inkrafttreten Wahlen zum Staatsältesten und zum Parlament (Riigikogu) stattfinden.
Die neue Verfassung beließ die umfangreichen Grund- und Freiheitsrechte des Grundgesetzes von 1920 weitgehend unverändert. Die Änderungen im Staatsorganisationsrecht waren dagegen einschneidend. Sie bedeuteten den Umbau von einem parlamentarischen zu einem semipräsidentiellen Regierungssystem.
Die Verfassung halbiert die bisherige Zahl der Abgeordneten im Parlament (Riigikogu, wörtlich „Staatsversammlung“) auf fünfzig. Sie werden auf vier Jahre in gleichen, freien und geheimen Wahlen gewählt. Die ordentliche Sitzungsperiode des Parlaments beginnt jedes Jahr am ersten Montag im Oktober und dauert nicht länger als sechs Monate (§ 41). Dem Staatsältesten steht das Recht zu, die jährliche Sitzungsperiode zu verkürzen, wenn dies „staatliche Erwägungen verlangen“.
Die Verfassung sieht als Kern der Exekutive einen Staatsältesten (Riigivanem) als Staatsoberhaupt und Oberbefehlshaber der Streitkräfte vor. Er bestimmt die Richtlinien der Politik. Die Amtszeit des Staatsältesten beträgt fünf Jahre. Er wird vom Volk direkt gewählt und steht in seiner demokratischen Legitimation daher gleichberechtigt neben dem Parlament. Wenn keiner der Bewerber im ersten Wahlgang die erforderliche absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen erreicht, findet innerhalb von drei Wochen ein zweiter Wahlgang statt. Darin können auch neue Bewerber antreten. Gewählt ist, wer im zweiten Wahlgang die meisten Stimmen auf sich vereinigen kann (§ 58). Ist der Staatsälteste verhindert, sein Amt auszuüben, vertritt ihn der Ministerpräsident.
Neu geschaffen wird das Amt eines Ministerpräsidenten (Peaminister), der vom Staatsältesten ernannt wird. Der Ministerpräsident leitet die Sitzungen der Regierung. Seine Stellung im politischen System ist nur schwach. Der Ministerpräsident und die Minister bedürfen ständig des Vertrauens des Staatsältesten und des Parlaments (§ 63). Das Parlament kann der Regierung, dem Ministerpräsidenten oder einzelnen Ministern das Misstrauen aussprechen und sie aus dem Amt entlassen. Dasselbe Recht steht dem Staatsältesten zu.
Das Gerichtssystem bleibt von der neuen Verfassung im Wesentlichen unangetastet. Höchstes estnisches Gericht bleibt nach § 69 der Staatsgerichtshof (Riigikohus). Die Richter des Staatsgerichtshofs werden allerdings nicht mehr vom Parlament sondern vom Staatsältesten aus einer Vorschlagsliste des Staatsgerichtshofs ernannt, der allerdings in der Praxis nur eine beratende Funktion zukam. Unterinstanzliche Richter werden nach neuem Recht nicht mehr vom Staatsgerichtshof sondern vom Staatsältesten ernannt.
Die Verfassung von 1934 ist in zwei Teile unterteilt. Der erste Teil (I osa) mit einem einleitenden Teil (Präambel) und zehn Abschnitten (peatükk) enthält die eigentlichen Verfassungsbestimmungen:
Der zweite Teil (II osa) enthält in seinen §§ 1 bis 4 Übergangsvorschriften. Danach tritt die neue Verfassung am hundertsten Tag nach der Volksabstimmung in Kraft. Nach § 3 sind Wahlen zum Staatsältesten und zum Parlament innerhalb von hundert Tagen nach dem Inkrafttreten der neuen Verfassung durchzuführen. Mit dem Inkrafttreten der neuen Verfassung übt der bisherige Staatsälteste (seit 21. Oktober 1933 Konstantin Päts) bis zur Ernennung eines Ministerpräsidenten beide Ämter in Personalunion aus. Die Rechte des alten Parlaments enden nach § 4 mit der Übernahme der Vollmachten durch den neugewählten Riigikogu.
Die ersten Wahlen zum Parlament und zum Staatsältesten sollten unter der neuen Verfassung im April 1934 stattfinden. Prognosen gaben dem Bund der estnischen Freiheitskämpfer gute Chancen, bei beiden Wahlen die Mehrheit zu erringen. Dies wollte der amtierende Staatsälteste Konstantin Päts um jeden Preis verhindern, der ein erbitterter Gegner sowohl der (verbotenen) Kommunistischen Partei Estlands (EKP) als auch der ultrarechten Vapsid war. Päts fürchtete ein Abdriften Estlands nach rechts, sollte der Bund der Freiheitskämpfer die Macht im Lande auf demokratischem Weg übernehmen.
Am 12. März 1934 führte Päts mit Hilfe des Militärs einen unblutigen Staatsstreich durch und verhängte den Ausnahmezustand über das Land. Er ließ vierhundert politisch Verdächtige verhaften und schränkte die Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit ein. Päts ernannte seine rechte Hand, General Johan Laidoner, zum Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Die Ernennung von Karl Einbund (ab 1935 estnisiert mit dem Namen Kaarel Eenpalu) zum stellvertretenden Ministerpräsidenten und Innenminister im Herbst 1934 verschärfte den Übergang zu einem autoritären Regime.
Mit dem Staatsstreich vom April 1934 waren die Verfassung, die Grundrechte und der Parlamentarismus weitgehend außer Kraft gesetzt. Die anstehenden Wahlen wurden abgesagt sowie Freiheitsrechte massiv eingeschränkt. Zahlreiche Beamte und einige Richter wurden entlassen. Im September 1934 verlängerte Päts den Ausnahmezustand für ein weiteres Jahr. Demokratische Wahlen wurden weiter hinausgeschoben. Als das Parlament die Regierung hierfür kritisierte, erklärte die Regierung die Plenarsitzung am 2. Oktober 1934 für beendet. Das Parlament trat unter dem Druck von Päts und Laidoner nicht mehr zusammen. Im Juni 1934 wurde der Sitz des Staatsgerichtshofs von Tartu nach Tallinn verlegt, um der Exekutive eine stärkere Kontrolle über die Judikative zu geben.
1935 wurden alle politischen Parteien verboten und in der Einheitspartei Isamaaliit („Vaterlandsunion“) gleichgeschaltet. Die staatliche Kontrolle wurde auch über die Gewerkschaften und Jugendorganisationen ausgeweitet, die Zensur eingeführt und das Streikrecht beschnitten. Kritische Presseorgane wurden eingeschüchtert, politische Gegner durch Prozesse mundtot gemacht. Es begann die von der estnischen Geschichtsschreibung sogenannte „schweigende Zeit“ (estnisch Vaikiv ajastu).
Ab Anfang 1936 bereitete die Regierung eine neue Verfassung vor, die die autoritäre Diktatur von Konstantin Päts rechtlich verankern sollte. Sie trat nach einer Volksabstimmung am 1. Januar 1938 in Kraft.
1920 | 1934 | 1938 | 1940 | 1978 | 1992

Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele 2006

Diese Tabelle zeigt den Medaillenspiegel der Olympischen Winterspiele 2006. Die Platzierungen sind nach der Anzahl der gewonnenen Goldmedaillen sortiert, gefolgt von der Anzahl der Silber- und Bronzemedaillen. Weisen zwei oder mehr Länder eine identische Medaillenbilanz auf, werden sie alphabetisch geordnet auf dem gleichen Rang geführt.
Biathlon | Bob | Curling | Eishockey | Eiskunstlauf | Eisschnelllauf | Freestyle-Skiing | Rennrodeln | Shorttrack | Skeleton | Ski Alpin | Ski Nordisch | Snowboard
Ewiger Medaillenspiegel der Olympischen Spiele • Ewiger Medaillenspiegel der Sommerspiele • Ewiger Medaillenspiegel der Winterspiele
1896 • 1900 • 1904 • 1908 • 1912 • 1916 • 1920 • 1924 • 1928 • 1932 • 1936 • 1940 • 1944 • 1948 • 1952 • 1956 • 1960 • 1964 • 1968 • 1972 • 1976 • 1980 • 1984 • 1988 • 1992 • 1996 • 2000 • 2004 • 2008 • 2012
1924 • 1928 • 1932 • 1936 • 1940 • 1944 • 1948 • 1952 • 1956 • 1960 • 1964 • 1968 • 1972 • 1976 • 1980 • 1984 • 1988 • 1992 • 1994 • 1998 • 2002 • 2006 • 2010 • 2014
2010 • 2014
2012 • 2016
Medaillenspiegel der Olympischen Zwischenspiele 1906

Región de Aysén

-45.49912811-72.09915161Koordinaten: 45° 30′ S, 72° 6′ W
Región de Aysén (auch Región de Aisén), offiziell Región Aysén del General Carlos Ibáñez del Campo, vormals XI. Región genannt, ist eine regionale Verwaltungseinheit im Süden der Republik Chile. Die Hauptstadt ist Coyhaique. Auf einer Fläche von 108.494 km² leben 94.271 Einwohner (Stand: Volkszählung 2012), die sich zu knapp 80 % auf wenige urbane Zentren konzentrieren.

Die Region unterteilt sich in 4 Provinzen mit 10 Gemeinden (Comunas):
Städte und wichtige Orte von Nord nach Süd (Einwohnerzahlen laut Zensus 2002):
Die Region Aisén ist von riesigen vergletscherten Gebieten, Fjorden und zahllosen Inseln durchzogen. Die Gletschergebiete des Campo de Hielo Norte und des Campo de Hielo Sur bedecken riesige Flächen der Region. Diese Gebiete beginnen etwa auf Höhe von Chile Chico im Westen.
Auf Höhe des Río Baker bzw. Baker Kanals beginnt bereits die Eisdrift, die von der Antarktis Eis an die Westküste Patagoniens drückt. Weit im Westen liegen die große Halbinsel Taitao und die Inseln des Chonos-Archipels. Diese Gegend besitzt mehrere große Nationalparks.
Im Osten liegt der größte See Chiles, der Lago General Carrera mit einer Fläche von rund 2.200 km². Der See liegt teilweise auf argentinischem Gebiet.
Aktive Vulkane, wie der Cerro Hudson, überzogen z. B. die Gegend um Puerto Ingeniero Ibáñez mit starken Ascheregen in jüngster Zeit.
Das Klima ist in den südlichen Bereichen von Aysén bereits sehr polar mit Wintern um -20 °C. Angenehmeres Klima herrscht um den Lago General Carrera. Chile Chico wird auch ‚Ciudad del Sol‘ genannt.
Vor der Besiedlung durch Kolonisten lebte das Volk der Kawéskar oder Alacalufes in der Region. 1553 erreichte Francisco de Ulloa im Auftrag von Pedro de Valdivia erstmals die Halbinsel Taitao. 1766/67 unternahm der Jesuiten-Pater José García Alsué eine viermonatige Missionsreise durch die westpatagonischen Inseln und berichtete unter anderem von einem Fluss, den er Estero Aysén nannte.
Um 1899 erforschte und kartografierte der deutsche Geograf Hans Steffen West-Patagonien. Die Grenze zu Argentinien blieb lange umstritten, bis der britische König Eduard VII. die offizielle chilenisch-argentinische Grenze am 20. November 1902 festsetzte. Danach begann die allmähliche Besiedlung der Region. Die Städte bildeten sich offiziell erst ab ca. 1925.
Die Fernstraße Carretera Austral ließ der chilenische Diktator Augusto Pinochet von 1976 bis 1997 bauen. Sie führt von Puerto Montt bis Villa O’Higgins.
1991 brach 100 km nordwestlich von Chile Chico der Vulkan Cerro Hudson aus. Dies war einer der größten Vulkanausbrüche im letzten Jahrhundert. Viele Städte der Gegend wurden von Ascheregen überzogen.
Mit der Carretera Austral kam der langersehnte Aufschwung in die Region. Die Region lebt hauptsächlich von Tourismus, dem Fischfang und der Schafzucht. Im Norden spielt die Forstwirtschaft eine größere Rolle. Es gibt einige Zink- und Gold-Minen in der Region.
Es gibt einen Grenzverkehr mit Argentinien, sowie Fährverbindungen nach Puerto Montt. Viele Städte besitzen eigene kleine Flughäfen, um die großen Distanzen zwischen den Orten schneller zu überbrücken.
Die Region Aisén besitzt eine ganze Reihe von Nationalparks, sowie diverse nationale Reservate, die beliebte Touristenziele sind.
Hauptziele sind der Touristen Gletschertouren und der Lago General Carrera. Daneben sind Angeltouren, Trekking und Bergtouren sehr beliebt.
I. Región de Tarapacá | II. Región de Antofagasta | III. Región de Atacama | IV. Región de Coquimbo | V. Región de Valparaíso | VI. Región del Libertador General Bernardo O’Higgins | VII. Región del Maule | VIII. Región del Bío-Bío | IX. Región de la Araucanía | X. Región de los Lagos | XI. Región de Aysén del General Carlos Ibáñez del Campo | XII. Región de Magallanes y de la Antártica Chilena | XIV. Región de Los Ríos | XV. Región de Arica y Parinacota | Región Metropolitana de Santiago

Konzentrationsgefälle

Man spricht von einem Konzentrationsgefälle oder Konzentrationsgradienten (ungenau auch Stoffgradient genannt), wenn zwischen einem Ort x0 und einem Ort x1 sich die Konzentration eines Stoffes von c1 zu c2 ändert.
Die Diffusion von Stoffen erfolgt aufgrund eines Konzentrationsgradienten. Als elektrochemischen Gradienten bezeichnet man das Konzentrationsgefälle von gelösten Ionen, dieses hat eine herausragende Bedeutung für biologische Systeme, insbesondere den zellulären Energiestoffwechsel und die Nervenleitung.
Im engeren Sinne bezeichnet der Konzentrationsgradient eine kontinuierliche Änderung der Konzentration. Der Konzentrationsgradient ist dann das Maß der raumbezogenen Änderung und damit des Gradienten einer Konzentration eines chemischen Stoffes. Es ist der Quotient (genauer: Differentialquotient) aus Konzentrationsunterschied und der Strecke zwischen zwei Punkten in diesem Raum:
Im eindimensionalen Fall: (mit dc: Änderung der Konzentration des Stoffes, dx: Ortsunterschied).
Mithilfe des Nabla-Operators kann der Konzentrationsgradient im 3-Dimensionalen folgendermaßen dargestellt werden:
Hierbei bezeichnet c die Konzentration; x, y, z sind die Komponenten des Ortsvektors.
Stoffgradienten sind eine Voraussetzung für die gerichtete Ausbreitung von Molekülen per Diffusion.
Eine Anwendung in der biochemischen Trennung ist die Gradientenelektrophorese. Dabei wird zuvor in einem Gelgemisch ein Stoffgradient erzeugt. Dabei kann es sich um einen Geldichte-Gradienten (variable Porenweite) oder auch um einen pH-Gradient (meist mit Ampholyten) handeln. Bei der folgenden elektrophoretischen Trennung konzentrieren sich dann die Stoffe in einem entsprechenden Sektor.
Eine weitere Anwendung ist die Trennung von Stoffgemischen im Dichtegradienten (z.B. aus Saccharose oder Caesiumchlorid) durch Dichtegradientenzentrifugation.
Bei der Chromatografie werden oft mobile Phasen mit sich in der Zeit verändernden Zusammensetzungen angewendet, um die Trennschärfe bei der Elution verschiedener adsorbierter Stoffe zu erhöhen.
In der Biologie sind Stoffgradienten eine Voraussetzung für:
Auch in der Geochemie und Ökologie sind Stoffgradienten bedeutsam, beispielsweise Gradienten der Sauerstoffkonzentration oder Schwefelwasserstoffkonzentration.

Liste der Staatsoberhäupter Nigerias

Die Liste der Staatsoberhäupter Nigerias listet diejenigen Personen auf, die seit der Unabhängigkeit im Jahr 1960 durch ihre politische Funktion jeweils Staatsoberhaupt von Nigeria waren.
Ägypten | Algerien | Angola | Äquatorialguinea | Äthiopien | Benin | Botswana | Burkina Faso | Burundi | Côte d’Ivoire/Elfenbeinküste | Dschibuti | Eritrea | Gabun | Gambia | Ghana | Guinea | Guinea-Bissau | Kamerun | Kap Verde | Kenia | Komoren | Kongo, Dem.Rep. | Kongo, Rep. | Lesotho | Liberia | Libyen* | Madagaskar | Malawi | Mali | Marokko | Mauretanien | Mauritius | Mosambik | Namibia | Niger | Nigeria | Ruanda | Sambia | São Tomé und Príncipe | Senegal | Seychellen | Sierra Leone | Simbabwe | Somalia | Südafrika | Sudan | Südsudan | Swasiland | Tansania | Togo | Tschad | Tunesien | Uganda | Zentralafrikanische Republik
 * kollektives Staatsoberhaupt/Repräsentant
Staatsoberhäupter in: Afrika | Amerika | Asien | Australien und Ozeanien | Europa
Ägypten | Algerien | Angola | Äquatorialguinea | Äthiopien | Benin | Botswana | Burkina Faso | Burundi | Côte d’Ivoire/Elfenbeinküste | Dschibuti | Eritrea | Gabun | Gambia | Ghana | Guinea | Guinea-Bissau | Kamerun | Kap Verde | Kenia | Komoren | Kongo, Dem.Rep. | Kongo, Rep. | Lesotho | Liberia | Libyen | Madagaskar | Malawi | Mali | Marokko | Mauretanien | Mauritius | Mosambik | Namibia | Niger | Nigeria | Ruanda | Sambia | São Tomé und Príncipe | Senegal | Seychellen | Sierra Leone | Simbabwe | Somalia | Südafrika | Sudan | Südsudan | Swasiland | Tansania | Togo | Tschad | Tunesien | Uganda | Zentralafrikanische Republik
Regierungschefs in: Afrika | Amerika | Asien | Australien und Ozeanien | Europa