Fröhnd

Fröhnd ist eine Gemeinde im Landkreis Lörrach in Baden-Württemberg.

Fröhnd liegt im Wiesental in 500 bis 1200 Meter Höhe im Naturpark Südschwarzwald.
Die Gemeinde grenzt im Norden an die Stadt Schönau im Schwarzwald, Wembach und Tunau, im Osten an den Ortsteil Präg-Herrenschwand der Stadt Todtnau, im Süden an Häg-Ehrsberg und die Stadt Zell im Wiesental sowie im Westen an die Ortsteile Elbenschwand und Bürchau der Gemeinde Kleines Wiesental.
Zur Gemeinde Fröhnd gehören als Ortsteile die Weiler Holz (Vorder- und Hinterholz), Hof, Ittenschwand, Kastel, Künaberg, Niederhepschingen, Oberhepschingen, Stutz und Unterkastel sowie die Häuser Kastler und Künabergermühle. Im Gemeindegebiet liegen die Wüstungen Burstal, Hungerberg, Tanne und Mittelholz.
Fröhnd ist der Zusammenschluss von neun Weilern und zwei Einzelhäusern. Der Name der Gemeinde wurde von der alten Landschaftsbezeichnung Froehnde hergeleitet. Grundherr „auf der Froehnde“ war das Kloster St. Blasien, dem auch die Gerichtsbarkeit unterstand. Mit der Säkularisation des Klosters 1806 kam das Gebiet zum neu geschaffenen Großherzogtum Baden.
Die Gemeinde ist Mitglied im Gemeindeverwaltungsverband Schönau im Schwarzwald.
Der Gemeinderat besteht aus acht Mitgliedern, von denen jeder einen der Ortsteile vertritt. Bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 wurde der Gemeinderat durch Mehrheitswahl gewählt. Mehrheitswahl findet statt, wenn kein oder nur ein Wahlvorschlag eingereicht wurde. Der Gemeinderat besteht aus den gewählten ehrenamtlichen Gemeinderäten und der Bürgermeisterin als Vorsitzende. Die Bürgermeisterin ist im Gemeinderat stimmberechtigt. Die Wahlbeteiligung lag bei 62,2 % (2009: 65,3 %).
Bürgermeisterin ist seit 2012 Tanja Steinebrunner.
In Fröhnd gibt es weder Kindergarten noch Schule. Grund- und Gemeinschaftsschüler besuchen die Schulen in Schönau im Schwarzwald, dort gibt es auch ein Gymnasium. Die nächstgelegene Realschule befindet sich in Zell im Wiesental.
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Franziska Nietzsche

Franziska Nietzsche (geboren am 2. Februar 1826 als Franziska Ernestine Rosaura Oehler in Pobles, Sachsen-Anhalt; gestorben am 20. April 1897 in Naumburg) war eine deutsche Pfarrerstochter und -gattin sowie die Mutter Friedrich Nietzsches.
Ihre Eltern waren der lutherische Pfarrer David Ernst Oehler und Johanna Elisabeth Wilhelmine Oehler, geborene Hahn; sie wuchs mit zahlreichen Geschwistern auf. 1843 lernte Franziska den Pfarrer der Nachbargemeinde Röcken, Carl Ludwig Nietzsche kennen. Am 10. Oktober 1843 heiratete sie ihn; das Paar hatte die zunächst Sohn Friedrich Wilhelm sowie dann die Tochter Elisabeth. Der zweite Sohn, Karl Ludwig Joseph, wurde 1848 geboren. Bereits 1849 starb der Ehemann Carl Ludwig jedoch nach mehrmonatiger Krankheit, gefolgt vom dritten Kind Karl 1850.
Die dominante Schwiegermutter Erdmuthe Dorothea Nietzsche (geborene Krause) und die zwei Schwestern Carl Ludwigs, Auguste und Rosalie, dominierten in den Folgejahren die Erziehung der zwei verbliebenen Kinder im gemeinsamen Haushalt in Naumburg, bis sich Franziska Nietzsche nach dem Tod der Schwiegermutter 1856 lossagte und einen eigenen Hausstand gründete. Nach dem Tod des Vaters waren sie und die Schwester Elisabeth die engsten dauerhaften Bezugspersonen Friedrich Nietzsches.
Selbst eine strenggläubige Christin, war sie sehr enttäuscht, dass ihr Sohn das Theologiestudium 1865 nach nur einem Semester abbrach und sich auf die Philologie und Philosophie konzentrierte. Bei Zusammentreffen von ihr mit dem Sohn sollen beide das Thema von Nietzsches Schriften vermieden haben; sie aus Liebe zum „Herzenssohn“, er aus Respekt vor ihrem Glauben. 1882 kam es erneut zu einem Bruch zwischen Sohn und Mutter, als Elisabeth von der von ihr als skandalös empfundenen Beziehung zwischen Friedrich, Paul Rée und Lou von Salomé berichtete. Friedrich wiederum war empört, dass seine Familie sich hier einmischte.
Als Friedrich Nietzsche nach 1889 dauerhafter Pflege bedurfte, kümmerte sich zunächst seine Mutter wieder um ihn; sie nahm seine geistige Umnachtung als göttliche Fügung hin. Dabei machte sie Bekanntschaft mit dessen Freund Franz Overbeck, mit dem sie viel korrespondierte. Erst nach ihrem Tod 1897 erlangte Friedrichs Schwester Elisabeth die von ihr angestrebte Verfügungsgewalt über das Werk Nietzsches und steht auch im Verdacht, die unveröffentlichte und nie beendete Autobiographie Franziskas verfälscht zu haben.

Der Backzutatenverband

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Der Backzutatenverband ist ein eingetragener Verein mit Sitz in Berlin-Mitte, und verfügt über ein Büro in Wien. Als Berufsverband vertritt er die Interessen der Hersteller von im Bäckerei- bzw. Konditoreigewerbe verwendeten Zutaten. Sein Fokus richtet sich dabei ausschließlich auf Produkte für gewerbliche Weiterverarbeiter.
Zu seinen satzungsmäßigen Aufgaben gehören die Beratung und Unterstützung seiner Mitglieder in allen die Branche betreffenden wirtschaftlichen, juristischen und öffentlichkeitsrelevanten Fragestellungen, die Marktbeobachtung und die Bereitstellung und Verbreitung brancheninternen Wissens.

Der Backzutatenverband vertritt seit 1948 die Interessen seiner Branche gegenüber politischen Entscheidungsträgern und staatlichen Behörden auf Landes-, Bundes- und Europaebene – wie der EU-Kommission und dem Europäischen Parlament. Er begleitet laufende Gesetzesvorhaben und schaltet sich entweder direkt oder aber indirekt über nationale und europäische Dachverbände mit seinen Stellungnahmen in die Gesetzgebung ein und ist beratender Ansprechpartner der genannten Institutionen innerhalb dieses Geschäftsbereichs. Außerdem ist er seit 2002 auch in Österreich vertreten.
Der Backzutatenverband sucht die gemeinsame Interessensvertretung mit branchennahen Organisationen. Er ist daher Mitglied in den großen Dachverbänden der Lebensmittelbranche auf nationaler und europäischer Ebene. Hierzu zählen
Daneben engagiert der Backzutatenverband sich im Bereich der Forschung. Er unterstützt regelmäßig Projekte der vorwettbewerblichen Forschung und ist Mitglied im Forschungskreis der Ernährungsindustrie e.V.
Darüber hinaus ist er Mitglied in der
In enger Abstimmung arbeitet der Backzutatenverband u.a. mit folgenden Kundenverbänden und Partnern vertrauensvoll und konstruktiv zusammen:
Der Verband ist Gründungsmitglied im Netzwerk Lebensmittelforum und der DGVM.

Joachim Moller der Jüngere

Joachim von Moller der Jüngere (auch: Möller; * 25. September 1521 in Hamburg; † 2. August 1588 in Bardowick) war ein herzoglich braunschweig-lüneburgischer Kanzler im Fürstentum Lüneburg.

Der Sohn Joachim Mollers des Älteren und der Anna Nigel († 1. April 1574) hatte anscheinend die Gelehrtenschule des Johanneums besucht, nahm im Juli 1535 ein Studium an der Universität Wittenberg auf und erwarb dort am 9. Februar 1542 den akademischen Grad eines Magisters an der philosophischen Fakultät. In Wittenberg war er vor allem ein Schüler Philipp Melanchthons gewesen, mit dem er zeitlebens im Briefkontakt stand.
Im Anschluss absolvierte er ein juristisches Studium. Dazu bereiste er Italien, frequentierte 1545 die Universität Bologna, die Universität Padua und wurde, nach zwischenzeitlichem Aufenthalt in Wittenberg, am 22. Dezember 1547 an der Universität Ferrara zum Doktor der Rechte promoviert. 1548 kehrte er nach Deutschland zurück, wo er als Rat des Herzogs Franz Otto von Braunschweig-Lüneburg fungierte. Während dieser Zeit vertrat er den Kanzler und beteiligte sich vor allem 1552 bis 1562 am siegreichen Prozess der Herzöge von Braunschweig-Lüneburg gegen die Stadt Lüneburg und den Fortbestand der alten Privilegien des herzoglichen Hauses. Für seine Verdienste erhielt er dafür von den Herzögen das gewonnene Klostergut Heiligenthal bei Lüneburg.
1556 arbeitete er die Anweisungen zu den Kirchenvisitationen des Fürstentums Lüneburg aus. Nachdem er sich auch auf verschiedenen diplomatischen Missionen bewährt hatte, übertrug man ihm 1570 das Kanzleramt des Herzogtums. Aufgrund von gesundheitlicher Einschränkungen gab er dieses jedoch 1573 wieder ab. Trotz alledem blieb er weiterhin Rat des Braunschweig-Lüneburgischen Hauses. Daneben hatte er sich auch als Rat des dänischen Königshauses, des Herzogtums Mecklenburg-Güstrow, des Grafen Otto von Schaumburg und anderer Potentaten betätigt. Es hat sich von ihm aus den Wittenberger Jahren eine Declamatio de exemplo emendati latronis etc. erhalten. Verdienste erwarb er sich durch die Herausgabe von Albert Krantzes Metropolis (Basel 1548 und 1568). 1583 ging er zu seinem Sohn Adolf nach Bardowick, wo er seine letzten Lebensjahre verlebte. Sein Leichnam wurde im Dom von Badowick beigesetzt.

Gallaecia

Gallaecia war in der Antike und im Mittelalter der lateinische Name einer Landschaft im Nordwesten Spaniens (ungefähr das heutige Galicien) und im Norden Portugals. In der Spätantike gab es auch eine Provinz dieses Namens. Bis zum Ende des 4. Jahrhunderts ist ausschließlich die Schreibweise Callaecia bezeugt.

Der Name wurde von dem vermutlich keltischen Stamm der Callaici (auch Callaeci, griechisch Kallaikoi) abgeleitet, der erstmals um 139/136 v. Chr. in den Quellen auftaucht; es handelte sich um kriegstüchtige Gegner der Römer, die von diesen schon damals besiegt, später von Caesar bekämpft, aber erst von Kaiser Augustus endgültig unterworfen wurden. Im Rahmen der von Augustus vorgenommenen Provinzeinteilung wurde die Region Callaecia ein Teil der Provinz Hispania citerior, für die sich im Lauf der Kaiserzeit der Name Tarraconensis (nach der Hauptstadt Tarraco, dem heutigen Tarragona) einbürgerte. Im Süden reichte die Callaecia bis zum Fluss Duero (Douro), im Osten grenzte sie an das spätere Asturien. Sie bestand aus zwei Gerichtsbezirken, dem nördlichen von Lucus Augusti (heute Lugo) und dem südlichen von Bracara Augusta (heute Braga in Portugal).
Kaiser Caracalla, der eigentlich Antoninus hieß, trennte im Zeitraum 214–216 von der Hispania citerior bzw. Tarraconensis eine nach ihm benannte neue Provinz Hispania nova citerior Antoniniana ab, die sich im Nordwesten der Halbinsel befand und anscheinend in etwa Galicien und Asturien umfasste. Ihre Existenz ist aber nur aus Inschriften erschlossen und ihre Ausdehnung ist nicht genau bekannt, denn wegen ihrer Kurzlebigkeit liegen nur wenige Quellen vor; spätestens 238/241 wurde sie wieder mit der Tarraconensis vereinigt.
Im Zeitraum von 285 bis 290 vermehrte Kaiser Diokletian bei seiner Verwaltungsreform die Anzahl der Provinzen des Römischen Reiches, die nun deutlich kleiner waren als die früheren. Das Gebiet der Hispania citerior wurde in drei Provinzen aufgeteilt, von denen eine Callaecia hieß. Sie reichte im Süden bis zum Fluss Duero (Douro) und im Osten mindestens bis zum Esla, umfasste also auch den Westen Asturiens; möglicherweise gehörten auch Ostasturien und Kantabrien dazu. Ob die Hauptstadt dieser spätantiken Provinz Bracara Augusta oder Asturica Augusta (heute Astorga) war, ist unklar.
Die Völkerwanderung setzte der römischen Herrschaft auf der Iberischen Halbinsel ein Ende. Die Sueben, die im September oder Oktober 409 mit den Alanen und den Vandalen in Hispanien eingefallen waren, drangen in die Gallaecia ein und errichteten dort ein Königreich mit der Hauptstadt Braga. Dieses Reich wurde später auch Galicisches Reich genannt. Ein Teil der Gallaecia wurde zunächst von den Vandalen besetzt, die aber nach Kämpfen mit den Sueben abzogen. Die Sueben erkannten nominell die Oberhoheit des weströmischen Kaisers an und wurden im Kampf gegen die Vandalen von römischen Truppen unterstützt. Ab 429 konnten sie nach Konsolidierung ihrer Herrschaft in Galicien ihren Machtbereich ausdehnen.
Über die Suebenzeit unterrichtet die Chronik des einheimischen Bischofs Hydatius von Aquae Flaviae, die um 468 entstand. Auch nach der Vernichtung des Suebenreichs und der Eingliederung seines Territoriums ins Westgotenreich im Jahre 585 blieb der Begriff Gallaecia gebräuchlich.
Römerzeit
Frühmittelalter

Boussinesq-Approximation

Die Boussinesq-Approximation (nach Joseph Boussinesq) ist eine Vereinfachung der hydrodynamischen Navier-Stokes-Gleichungen. Sie modelliert gravitationsabhängige Strömungen, bei denen Dichtevariationen vernachlässigt werden können (sofern sie nicht mit der Gravitationsbeschleunigung multipliziert werden, siehe unten) und keine zu großen Temperaturgradienten auftauchen.
Boussinesq-Strömungen sind relativ häufig in der Natur (zum Beispiel Fronten, Meeresströmungen und Katabatische Winde), in der Industrie (Dispersion dichter Gase) und bei Häusern (Natürliche Ventilation, Zentralheizung).
Die Näherung ist sehr genau für viele solcher Strömungen und vereinfacht die Mathematik und Physik des Problems deutlich. Der Vorteil liegt darin, dass bei einem Problem mit mehreren Strömen nur noch eine Dichte berücksichtigt werden muss, weil die Differenz der Dichten vernachlässigt und ihr Verhältnis mit eins angenähert wird.
Eine Dimensionsanalyse zeigt, dass unter diesen Umständen die Gravitation nur als reduzierte Gravitation g‘ eingehen sollte:
Hierbei ist es unerheblich, welche der beiden Dichten im Nenner gewählt wird, da diese fast identisch sind.

Fernand Cormon

Fernand Cormon, eigentlich Fernand-Anne Piestre Cormon, (* 24. Dezember 1845 in Paris; † 20. März 1924 ebenda) war ein französischer Maler und Leiter der privaten Malschule Atelier Cormon. Zu seiner Zeit war er ein bekannter Historienmaler in Frankreich, der häufig religiöse Themen malte und sich später gelegentlich der Porträtmalerei zuwandte. Sein Malstil ist dem akademischen Realismus zuzuordnen.

Seine Malstudien begann Cormon in Brüssel bei Jean-François Portaels. Im Jahr 1863 kehrte er nach Paris zurück, wo er Schüler von Alexandre Cabanel und Eugène Fromentin wurde. Cormon verließ in seinen Werken nie die akademische Linie. Er stellte seit 1868 im Salon de Paris aus und leitete in den 1880er Jahren seine private Kunstschule, das Atelier Cormon, wo er seine Schüler in einer Malerei unterwies, die von der Jury des Salons anerkannt wurde. Unter seinen Schülern, die dieses Ziel nicht erreichten, weil ihre malerischen Intentionen vom vorgegebenen Stil des Salons abwichen, waren unter anderem Henri de Toulouse-Lautrec, Louis Anquetin, Eugène Boch, Émile Bernard und Vincent van Gogh.
1880 wurde Cormon in die Ehrenlegion aufgenommen. Er unternahm Reisen nach Tunesien und in die Bretagne. Cormon wurde 1898 Leiter an der École nationale supérieure des beaux-arts und Mitglied der Académie des Beaux-Arts. Henri Matisse, der unter Cormons Vorgänger Gustave Moreau die École besucht hatte, musste sie 1899 wegen Unstimmigkeiten mit Cormon verlassen.
Fernand Cormon war, neben in dunklen, durch Schlaglichter erhellten Sujets des modernen Lebens, spezialisiert auf biblische und prähistorische Szenen. In dem in Öl auf Leinwand gemalten Bild Caïn (Kain) mit den Maßen 384 × 700 cm, das im Jahr 1880 die Sensation des Salons war, illustrierte er einen Vers aus La legende des siècles (Die Legende der Jahrhunderte) von Victor Hugo: „Als Kain mit seinen in Tierfelle gehüllten Kindern, mit wirrem Haar, bleich mitten in den Stürmen, vor Jehova floh, / da es Abend wurde, kam der finstere Mann in einer großen Ebene an den Fuß eines Gebirges […]“. Für dieses Werk arbeitete er jede Figur nach Modell und studierte für deren Ausstaffierung die Ergebnisse archäologischer Forschung. Das Gemälde wurde vom französischen Staat erworben und befindet sich heute im Musée d’Orsay in Paris.

Sidney George Brown

Sidney George Brown (* 6. Juli 1873 in Chicago; † 7. August 1948 in Sidmouth, Devon) war ein englischer Elektrotechniker, Erfinder und Fellow of the Royal Society.
Als Sohn englischer Eltern wurde er in Chicago geboren. 1879 kehrte die Familie wieder nach Großbritannien zurück und er begann seine Ausbildung an einer Privatschule in Parkstone, nahe Bournemouth. Danach besuchte er das Harrogate College. 1894–96 studierte er am University College London. Bis 1897 machte er eine Ausbildung bei Crompton & Co. in Chelmsford und kehrte dann nach Bournemouth zurück.
1899 erhielt er sein erstes Patent. 1906 gründete er die Telegraph Condenser Company (TCC), einen Hersteller von Kondensatoren. 1911 gründete er seine zweite Firma S.G. Brown Ltd. zur Herstellung von Telefonausrüstung, Radioteilen, Kopfhörern und Lautsprechern. Bis 1910 hatte er auch einen mechanischen Telefonverstärker (Telefonrelais, bei dem ein Elektromagnet unmittelbar auf die Membran eines Kohlemikrofons wirkt) entwickelt, der in Lizenz durch Siemens & Halske vermarktet und weiterentwickelt wurde.
Während des Ersten Weltkriegs entwickelte S.G. Brown Kreiselkompasse, die zuvor aus Deutschland importiert wurden. Er beinhaltete einen flüssigen ballistischen Dämpfer, um Schwingungen bei Kurswechseln zu beschränken.
1933 wurde die Telegraph Condenser Company in eine Public limited company umgewandelt. Sie wurde in den 1960ern von Plessey übernommen.
1943 ging er in den Ruhestand und verkaufte seine Anteile an den Unternehmen.

Viking Ocean Cruises

Viking Ocean Cruises ist eine Reederei und Hochseesparte der Reederei Viking River Cruises.

Am 21. Dezember 2011 unterschrieben Viking Ocean Cruises und STX France einen Vorvertrag über den Bau zweier Kreuzfahrtschiffe. Aufgrund von Finanzierungsproblemen seitens der Werft wurde der Vorvertrag allerdings gekündigt. Am 18. April 2012 unterschrieben Viking Ocean Cruises und Fincantieri einen Vorvertrag über den Bau zweier Schiffe. Am 12. Juli 2012 wurde der Vorvertrag schließlich in eine Festbestellung umgewandelt, die Ablieferung ist für 2015 und 2016 vorgesehen. Am 4. Dezember 2012 bestellte die Reederei zwei weitere Schiffe mit Ablieferung 2016 und 2017, zwei weitere Schiffe wurden zudem optioniert. Am 28. März 2015 übernahm Viking Ocean Cruises mit der Viking Star das erste Schiff. Die Schiffe werden ausschließlich Balkonkabinen bekommen. Die Fertigstellung der Viking Sky wurde aufgrund von Bauverzögerungen auf 2017 statt Juni 2016 verschoben. Die Verspätung um 8 Monate ist auf Verzögerungen beim Bau der Koningsdam von Holland-America Line zurückzuführen.
Im November 2015 wurden zwei weitere Schiffe mit Ablieferung Mitte 2018 und Ende 2020 bestellt.

San Luis Somos Todos

San Luis Somos Todos ist ein argentinisches Radsportteam mit Sitz in San Luis.
Die Mannschaft wurde 2012 gegründet und nimmt als Continental Team an den UCI Continental Circuits teil. Manager ist Pablo Andrés, der von den Sportlichen Leitern Daniel Godoy, Rubén Morán, Claudio Rodríguez, Ramón Francisco Sánchez und Augusto Sabelli unterstützt wird.

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