Opel Tigra TwinTop

Opel Tigra Twintop (2004–2009)

Der Opel Tigra TwinTop ist ein Roadster (intern: Typ x-c/Roadster), der von Juni 2004 bis Mai 2009 in Frankreich bei der Firma Heuliez hergestellt wurde. Es stellt u. a. aufgrund seines Namens den Nachfolger des bis Mitte 2001 gefertigten Coupés Opel Tigra dar.

Nach einer Pause von rund drei Jahren bot Opel ab Oktober 2004 wieder ein Modell mit dem Namen Tigra, der nun allerdings kein Coupé, sondern einen kleinen Roadster darstellte. Der Wagen verfügt zudem über ein versenkbares Stahldach, daher auch der Name „TwinTop“.

Im Motorenprogamm standen zwei Benziner (1,4 und 1,8 l) sowie ein Diesel (1,3 CDTI) zur Verfügung.

Er basiert auf der Gamma-Plattform von GM: Die Aggregate, die Fahrzeugbasis und die Innenausstattung stammen weitestgehend aus dem Corsa C. Der CDTI-Motor wurde gemeinsam von GM Powertrain und Fiat entwickelt.

Nach Beendigung des Joint Ventures teilen sich General Motors und Fiat die geistigen Rechte an diesem Motor, die Fertigung erfolgt aufgrund langfristiger Lieferverträge weiterhin bei Fiat. Der 1,3 CDTI aus der ECOTEC-Triebwerkfamilie von Opel wurde zum Motor des Jahres 2005 in der Klasse von 1,0 bis 1,4 l Hubraum gewählt.

Im Gegensatz zu anderen Autos mit versenkbarem Stahldach verschwindet das zweiteilige Dach nicht komplett im Kofferraum, sondern eher hinter den Sitzen. Dies hat zur Folge, dass auch mit geöffnetem Dach ein Kofferraumvolumen von 167 Liter zur Verfügung steht. Bei geschlossenem Dach beträgt das Volumen des Kofferraums 328 Liter. Hinter den Sitzen befindet sich noch ein weiteres Staufach, das 53 Liter fasst.

Die Produktion des Opel Tigra endete nach 90.874 hergestellten Exemplaren im Mai 2009.

1: EU-Basismodell mit serienmäßiger Ausstattung und 5-Gang-Schaltgetriebe.

Aktuelle Pkws und Nutzfahrzeuge: Adam | Ampera | Astra | Astra Family | Cascada | Combo | Corsa | Insignia | Karl | Meriva | Mokka | Movano | Vivaro | Zafira Family | Zafira Tourer

Historische Personenwagen ab 1945: 1200 | 1900 | Admiral (A, B) | Agila | Antara | Ascona (A, B, C) | Astra (F, G, H, J) | Blazer | Calais | Calibra | Chevette | Commodore | Corsa (A, B, C, D) | Diplomat (A, B) | Frontera | Gemini | GT | GT Roadster | HydroGen4 | K-180 | Kadett (A, B, C, D, E) | Opel Kapitän (1948, 1951, 1954, P 2,5, P 2,6, A, B) | Kikinda | Manta | Meriva A | Monterey | Monza (A1, A2) | Olympia A | Olympia Rekord | Omega (A, B) | Rekord (P, P2, A, B, C, D, E) | Senator (A, B) | Signum | Sintra | Speedster | Tigra | Tigra TwinTop | Vectra (A, B, C) | Vita (A, B) | Zafira (A, B)

Historische Personenwagen 1919–1940: 4/12 PS / 4/14 PS / 4/16 PS / 4/18 PS / 4/20 PS „Laubfrosch“ | 7/34 PS | 8/40 PS | 9/25 PS | 9/30 PS | 10/30 PS | 10/35 PS | 10/40 PS | 10/45 PS | 10/50 PS | 12/50 PS | 14/48 PS | 14/50 PS | 15/60 PS | 16/60 PS | 21/55 PS | 30/75 PS | 1 Liter | 1,1 Liter „Laubfrosch“ | 1,2 Liter | 1,3 Liter | 1,8 Liter | 3,7 Liter | 4,2 Liter | 6 | Admiral (1937) | Kadett (1936) | Kapitän (1938) | Olympia (1935) | P4 | Regent | Super 6 | 8M21

Historische Personenwagen 1899–1918: Patentmotorwagen „Lutzmann“ | 4/8 PS „Doktorwagen“ | 5/12 PS / 5/14 PS „Puppchen“ | 6/12 PS | 6/14 PS | 6/16 PS | 8/9 PS | 8/16 PS | 8/20 PS | 8/22 PS | 9 PS | 9/10 PS | 9/25 PS | 10/12 PS | 10/18 PS | 10/20 PS | 10/24 PS | 10/25 PS | 10/28 PS | 12 PS | 12/14 PS | 12/34 PS | 13/30 PS | 14 PS | 14/20 PS | 14/22 PS | 14/30 PS | 14/34 PS | 14/38 PS | 15/24 PS | 16/18 PS | 16/35 PS | 18/30 PS | 18/40 PS | 18/50 PS | 20/22 PS | 20/45 PS | 21/45 PS | 24/50 PS | 25/30 PS | 25/40 PS | 25/55 PS | 28/70 PS | 29/50 PS | 29/70 PS | 30/32 PS | 30/50 PS | 32/50 PS | 33/60 PS | 34/65 PS | 34/80 PS | 35/40 PS | 35/60 PS | 40/100 PS | 45/50 PS

Historische Nutzfahrzeuge: Arena | Blitz | Blitz 3,6 (Wehrmacht) | Bedford Blitz | Campo

Konzeptfahrzeuge und Prototypen: Ampera | Antara GTC | Astra OPC X-treme | CD Concept | Corsa Moon | Dieselweltrekord GT | Eco Speedster | Flextreme GT/E | GT Experimental | GT/W | GT2 | GT Concept | GTC Concept | HydroGen3 | Insignia (Studie) | Junior | Kadett Strolch | Monza Concept&nbsp

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;| OSV 40 | RAK2 | RAK3 | RAK e | Slalom | Signum Concept | Tech 1 | Trixx | Twin

Rennwagen: Astra V8 Coupé | Calibra V6 | Lotus Omega | Vectra GTS V8

Figurengedicht

Ein Figurengedicht (auch Kalligramm) ist ein Gedicht, das nicht nur als „literarischer Text“ funktioniert, sondern darüber hinaus auch noch in optischer Hinsicht eine weitere Bedeutungsebene aufbaut, zum Beispiel durch Formung des Textkörpers.

Figurengedichte sind schon seit der Antike bekannt

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, so bei Publilius Optatianus Porfyrius oder Venantius Fortunatus. Als unmittelbare Vorläufer haben die altgriechischen Technopaignia zu gelten, aber auch Gittergedichte aus Ägypten. Zauberformeln oder Inschriften (beispielsweise in Pompeii) wurden oft in kunstvoller Form geschrieben bzw. gezeichnet.

Vor allem christliche Denker der Spätantike und des frühen Mittelalters verfassten Figurengedichte als religiös inspirierte Gittergedichte mcm taschen sale. Die Gittergedichte bestanden aus einem Buchstabenraster, wie man es heute von Wortsuch-Rätseln in Zeitschriften kennt. Sogenannte „In-Texte“ mit besonders wichtigen Aussagen wurden in diesem Raster häufig besonders hervorgehoben. Sie hatten häufig die Form eines Kreuzes oder eines anderen christlichen Motivs. Die Anzahl der verwendeten Buchstaben ging zudem häufig auf zahlenmystische Überlegungen zurück, so dass in einem einzigen Figurengedicht oftmals mehrere Sinnebenen zu finden sind

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.

Zu den besonders bedeutenden Beispielen gehört das Buch De laudibus sanctae crucis („Vom Lob des heiligen Kreuzes“, 825/826) mit 28 Kreuzgedichten, verfasst vom Gelehrten Rabanus Maurus (780-856).

Ihre größte Blütezeit erlebten die Figurengedichte jedoch erst in der manieristischen Lyrik des Barock, und zahlreiche damalige Dichter wie z. B. Catharina Regina von Greiffenberg und Theodor Kornfeld wetteiferten auf diesem Gebiet.

Greiffenbergs Über den gekreuzigten Jesus in der Handschrift …

… und im Druck

Gedicht aus den Poèmes à Lou von Apollinaire

Beispiele aus neuerer Zeit finden sich bei den französischen Dichtern Guillaume Apollinaire und Stéphane Mallarmé (Un coup de dés jamais n’abolira le hasard (1897)), bei Autoren der konkreten Poesie wie etwa Eugen Gomringer, bei Ernst Jandl, sowie bei Christian Morgenstern:

Eros (Philosophie)

Der Ausdruck Eros (altgriechisch ἔρως érōs /ěrɔːs/) kann im Deutschen unter anderem mit „Liebe“ oder „Begehren“ wiedergegeben werden. Er bezeichnet in der antiken griechischen Literatur und in der philosophischen Tradition eine unterschiedlich definierte und beschriebene Form starken Begehrens oder Verlangens, das den Menschen wie eine übermenschliche Macht zu ergreifen scheint und daher mythisch auf die Einwirkung der Gottheit Eros zurückgeführt wurde. In der Philosophie werden seit der Antike die Fragen erörtert, wie ein vom Eros angetriebenes Streben im Einzelfall ethisch zu beurteilen ist, welche Rolle es in der Ontologie und in religiösen Zusammenhängen als motivierender Faktor bei der Wahrheitssuche spielen kann und auf welche Objekte es sich im Rahmen einer hierarchischen Wertordnung richten soll.

Abzugrenzen ist der Eros von den Begriffen philía (φιλíα) und agápē (αγάπη), die im Deutschen ebenfalls mit „Liebe“ übersetzt werden. Bei philia steht der Aspekt der Freundschaft und freundschaftlichen Liebe im Vordergrund. Mit agape ist ein Lieben im Sinne von Wohlwollen gemeint, das nicht (oder nicht in erster Linie) im Begehren wurzelt, daher nicht auf Bedürfnisbefriedigung des Liebenden abzielt und nicht notwendigerweise ein Freundschaftsverhältnis voraussetzt oder schaffen soll. Im Gegensatz dazu ist Eros dadurch charakterisiert, dass der „erotisch“ Liebende mit großer Heftigkeit für sich die Erlangung seines Liebesobjekts oder eine Verbindung mit diesem erstrebt. Das Objekt des Eros muss nicht ein Mensch sein; es kann für den Philosophen auch etwas rein Geistiges (eine Idee, eine Tugend) sein.

Ein Merkmal des antiken griechischen Verständnisses von Eros ist der häufige Bezug zu politischen Verhältnissen. Eros war nicht nur eine Privatangelegenheit zweier Liebender. Der Begriff diente auch zur Beschreibung von Vaterlandsliebe, patriotischen Bestrebungen und politischen Ambitionen, denen man sich mit „erotischer“ Leidenschaft hingab. Zur politischen „Erotik“ gehörte neben Freiheitsliebe und Ehrgeiz auch Machtgier, die der Geschichtsschreiber Thukydides als Erscheinungsform des Eros darstellte. So gesehen erscheint auch die Tyrannis als erotisches Phänomen.

Der philosophischen Begriffsverwendung geht die umgangssprachliche und mythologische voraus. In Hesiods Theogonie hat Eros keine Eltern, er ist nach dem anfänglichen Chaos zusammen mit Gaia und Tartaros entstanden. Er ist der schönste unter den unsterblichen Göttern und in der Lage, sich gegen vernünftige Überlegungen durchzusetzen; alle Götter und alle Menschen sind seiner Macht ausgeliefert.

In der Orphik wird Eros mit dem geflügelten Lichtgott Phanes, einer Hauptgottheit der Orphiker, gleichgesetzt.

In der Tragödie Antigone des Sophokles veranlasst Eros den mit der Titelheldin verlobten Haimon, den Sohn des Königs Kreon, sich gegen seinen Vater, der Antigones Hinrichtung will, aufzulehnen. Damit thematisiert der Dichter einen Konflikt zwischen erotischem Begehren und der Loyalitätspflicht gegenüber dem Vater. Dabei erweist sich Eros als stärker. Er wird vom Chor als Eros, unbesiegt im Kampf angesprochen; mit diesem berühmten Vers drückt der Dichter seine Überzeugung aus, dass der Mensch der Macht des Eros, die ihn ergreift, gänzlich ausgeliefert ist. In der Tragödie Der bekränzte Hippolytos des Euripides wendet sich der Chor an Eros als den Beherrscher der Menschen und beschreibt ihn als Zerstörer und Unheilbringer, der aber auch wohlwollend sein kann.

In der hellenistischen Literatur und Kunst ist Eros, der als Sohn der Liebesgöttin Aphrodite gilt und sie begleitet, gewöhnlich ein verspielter Knabe. In der römischen Literatur und Kunst spielt er diese Rolle als Amor oder Cupido. Neben dieser harmlos wirkenden Seite weist er aber auch gefährliche Züge auf: Seine Einwirkung auf den Menschen wird wegen ihrer Heftigkeit und ihres oft destruktiven Charakters gefürchtet. In der gesamten antiken Literaturgeschichte stößt man auf den Gedanken, erotische Besessenheit sei als Krankheit aufzufassen und der Betroffene benötige ein Heilmittel.

In der antiken Philosophie wurde Eros unter zwei verschiedenen Gesichtspunkten ins Auge gefasst: einerseits als kosmische, an der Weltentstehung (Kosmogonie) beteiligte göttliche Instanz („kosmogonischer Eros“), andererseits als ein auf das menschliche Gemüt machtvoll einwirkender Faktor. Diesen Faktor hielten viele Philosophen ebenso wie Dichter und Mythenerzähler für übermenschlich (göttlich oder dämonisch).

Der Vorsokratiker Parmenides stellte fest, die weibliche Schöpfungsgottheit, die Lenkerin der Welt, habe Eros als ersten der geschaffenen, ihr untergeordneten Götter „ersonnen“ (denkend erzeugt). Auch sein jüngerer Zeitgenosse Empedokles († um 435 v. Chr.) befasste sich – wie bei den vorsokratischen Denkern üblich – mit der Frage nach den Umständen der Weltentstehung. Er ging von einem ewigen Kreislauf aus, der von zwei einander entgegenwirkenden bewegenden Kräfte angetrieben wird, einer anziehenden und vereinigenden und einer abstoßenden und trennenden. Sie streben unablässig danach, einander zu verdrängen. Aus ihrem endlosen wechselhaften Kampf resultieren alle Vorgänge im Universum einschließlich der menschlichen Schicksale. Die vereinigende Kraft nannte Empedokles „Liebe“, die trennende „Streit“. Er verwendete aber nicht das Wort Eros, sondern nannte die anziehende Kraft philótēs (Liebe im Sinne von Freundschaft). In einer fernen Vergangenheit, als die Macht des Streits noch geringer war, hat nach Empedokles’ Darstellung die Liebesgöttin Kypris (Aphrodite) die Welt regiert.

Ab der Zeit des Sokrates und Platons tritt die Frage nach der Bedeutung des Eros im menschlichen Leben – insbesondere im philosophischen Leben – in den Vordergrund. Eros wird aber nicht als etwas spezifisch Menschliches betrachtet. Er behält den Charakter einer kosmischen Gewalt, die auch im Tierreich herrscht und den Fortbestand der belebten Natur ermöglicht.

Problemstellung

Die Urteile der antiken Philosophen über den Eros und ihre Ansichten über den richtigen Umgang mit ihm fallen unterschiedlich aus, teils sind sie zwiespältig. Die Macht des Eros, die den Menschen ergreift und zwingt und ihm die Vernunft, Besonnenheit und Selbstbeherrschung raubt, stellt für die griechische Philosophie eine Herausforderung dar. Eine derartige Einwirkung auf das Gemüt ist dem Streben nach unerschütterlichem Gleichmut (Ataraxie) – einem wichtigen Ideal der antiken Philosophen – entgegengesetzt. Erotische Begierde beeinträchtigt oder verhindert die innere Unabhängigkeit des vernunftgelenkten Individuums von fremden und irrationalen Einflüssen. Daher wird sie in der philosophischen Literatur als problematisch eingeschätzt. Wegen seiner als übermenschlich empfundenen Macht fordert Eros aber auch Respekt. Das Verhalten des von erotischer Begierde Ergriffenen erscheint als manía (Raserei, Wahnsinn). Der peripatetische Philosoph Theophrast beschreibt Eros als Übermaß eines gewissen irrationalen Begehrens. Andererseits wird als positiver Aspekt gewürdigt, dass der (homoerotische) Eros eine erzieherische Wirkung entfaltet, indem der Liebende nach Tugend strebt, um den Geliebten nachzuahmen und seine eigene Attraktivität zu steigern. Der pädagogische Wert einer erotischen Verbindung zwischen Lehrer und Schülern findet Anerkennung. Für den Philosophen stellt sich die Aufgabe, die Natur des Eros zu erfassen und ihn mittels der Vernunft zu bändigen.

Platons Aufstiegsmodell

Ideengeschichtlich erzielte Platons Eros-Deutung und Liebestheorie die stärkste und nachhaltigste Wirkung. Platon erörterte den Eros in mehreren seiner Dialoge, vor allem im Symposion und im Phaidros, aber auch in der Politeia und den Nomoi; mit der Philia befasste er sich im Lysis. Im Symposion („Gastmahl“) tragen die Gesprächsteilnehmer unterschiedliche Theorien über den Eros vor, womit sie dem Leser die Vielfalt der philosophischen Meinungen vor Augen führen. Platons eigene Auffassung lässt sich aus seinen Dialogen nur indirekt erschließen.

Nach der platonischen Theorie ist es ein Hauptmerkmal des Eros, dass der Liebende in sich einen schwerwiegenden Mangel verspürt. Daher strebt er intensiv nach etwas, was diesen Mangel ausgleichen könnte und aus diesem Grund zum Objekt seiner Liebe wird. Das Liebesobjekt will er erlangen, er möchte sich mit ihm verbinden oder es sich aneignen.

Wenn der Liebende aber Philosoph ist, begnügt er sich nicht mit der einzelnen Person, die zunächst seine erotische Begierde erregt hat, sondern versucht das, worauf es hier eigentlich ankommt, zu erfassen. Er erkennt, dass seine Sehnsucht letztlich nicht dem Individuum als solchem gilt, sondern etwas Allgemeinerem, das in einzelnen geliebten Personen verkörpert ist und deren erotische Attraktivität ausmacht. Dieses allgemeine Gut ist nach Platons Lehre die Schönheit. Der liebende Philosoph gelangt zu der Einsicht, dass die sinnlich wahrnehmbare körperliche Schönheit nur eine bestimmte Erscheinungsform von Schönheit ist, und zwar die in der Wertordnung niedrigste. Er entdeckt, dass es auch eine höherrangige seelische Schönheit (Tugenden, „schöne“ Handlungen) gibt und darüber eine noch höhere geistige Schönheit, die in der philosophischen Erkenntnis erlebbar ist. So gelingt es dem philosophischen Erotiker, den erotischen Drang auf immer umfassendere, allgemeinere, höherrangige und daher lohnendere Objekte zu richten. Sein Aufstieg führt ihn von den Sinnesobjekten zu den rein geistigen Ideen. Schließlich erweist sich die allgemeinste auf diesem Weg erreichbare Wirklichkeit, die Platon als das Schöne an sich bestimmt, als das würdigste Objekt. Dort endet die Suche des Liebenden, denn erst dort findet er nach dieser Lehre vollkommene Erfüllung seines Strebens.

Nichtplatonische Bewertungen des Eros

Außerhalb der platonischen Tradition lehnten manche Philosophen den Eros grundsätzlich ab. Andere erörterten die Frage, unter welchen Umständen erotische Beziehungen mit einer philosophischen Lebensweise vereinbar sind. Befürwortet wurde die Vereinbarkeit nur unter der Voraussetzung, dass durch die Liebe keine innere Abhängigkeit von einer anderen Person entsteht. Eine Beeinträchtigung der seelischen Autonomie des Philosophen dürfe nicht in Kauf genommen werden. In diesem Sinne äußerte sich schon der Vorsokratiker Demokrit: Rechtmäßige Liebe ist es, nach schönen (Männern) zu streben, ohne sich den eigenen Begierden hinzugeben.

Bei den Stoikern gingen die Ansichten auseinander. Führende Autoritäten – der Schulgründer Zenon von Kition und Chrysippos von Soloi – hielten es für richtig, dass ein Weiser seine Liebe den Jünglingen zuwendet, wenn diese eine Veranlagung zur Tugend zeigen. Sie nannten eine solche Liebe zwar eros, bestimmten sie aber nicht – wie im normalen Sprachgebrauch – als Leidenschaft (pathos), denn Affekte wurden in der stoischen Lehre negativ bewertet. Das Ziel der Stoiker war die apatheia (Gleichmut durch Freiheit von Gemütserregungen, die Abhängigkeit erzeugen und den Seelenfrieden stören). Daher konnten sie den Eros nur bejahen, wenn sie ihn nicht als Affekt auffassten. Nach ihrer Lehre muss man scharf zwischen dem Eros des begierdefreien Weisen und dem des begehrenden, sexuellen Genuss anstrebenden Narren unterscheiden mcm taschen sale. Die Liebe des Weisen definierten sie als durch das Erscheinen von sichtbarer Schönheit verursachten Impuls, sich mit jemand zu befreunden, wobei das Ziel Freundschaft und nicht Sexualität sei. Ein solcher Eros sei keine Begierde (epithymia), sondern eine Sache der Freundschaft (philia) und daher nicht tadelnswert, sondern positiv zu bewerten, denn er könne zur Tugend anspornen.

Allerdings bestand unter den Stoikern diesbezüglich keine Einhelligkeit; der einflussreiche Stoiker Epiktet, der für eine allgemeine Menschenliebe eintrat, missbilligte erotische Beziehungen. Er meinte, die wahre, nicht diskriminierende Liebe setze beim Liebenden eine innere Distanz voraus, die mit emotionaler Bindung an einzelne Individuen nicht vereinbar sei; die letztere könne in Hass umschlagen.

Bei den Epikureern herrschte eine strikt ablehnende Haltung gegenüber erotischen Bindungen. Sexualität war suspekt, galt aber als einigermaßen akzeptabel, wenn sie nur der Befriedigung eines sexuellen Bedürfnisses dient und nicht zu emotionalen Verwicklungen führt. Ähnlich dachten die Kyniker, die sexuelle Schamhaftigkeit ablehnten und für unmittelbare Befriedigung sexueller Bedürfnisse eintraten, aber von erotischen Liebesbeziehungen nichts wissen wollten.

Neuplatonismus

Plotin, der Begründer des Neuplatonismus, legte auf die kosmische Rolle des Eros Gewicht. Er ordnete ihn der Weltseele zu und fügte ihn damit in das neuplatonische Weltordnungsmodell, die Hypostasenlehre, ein.

Hinsichtlich der erotischen Liebe des Menschen unterschied Plotin zwei Arten: eine rein kontemplative Liebe, die auf Betrachtung des Urschönen und Vertrautheit mit ihm abzielt, und eine produktive, die im Schönen zeugen oder hervorbringen will. Den kontemplativen Eros hielt Plotin für höherrangig. Er schrieb dem erotischen Impuls die Macht zu, die zu höheren Hypostasen (Wirklichkeitsebenen) aufsteigende Seele des Philosophen nicht nur zum Schönen an sich zu führen, sondern darüber hinaus sogar zum höchsten Prinzip der neuplatonischen Weltordnung, dem Einen.

Für Plotin ist der Aufstiegsweg ein Weg nach innen. Sein Eros sucht und findet Erfüllung nicht durch Erlangung eines äußeren Objekts, sondern im Rückzug des Individuums auf sich selbst, wo es im eigenen Inneren das Göttliche antreffen kann. Die transzendente Schönheit begegnet der Seele, wenn diese ihre eigene transzendente Natur betrachtet. Damit gibt sich die Seele aber nicht zufrieden; sie will darüber hinaus bis zum Einen gelangen. Alle äußeren Liebesobjekte erwecken nicht durch ihr eigenes Sein Liebe, sondern nur weil und insoweit sie das Eine abbilden, das für den Menschen zugleich das Gute schlechthin ist. Somit zielt alles erotische Streben letztlich auf das Eine ab und kann erst in dessen Erlangung volle Befriedigung finden. Das höchste Ziel, die Vereinigung mit dem Einen (henosis), ist erreichbar, da das Eine der Seele innewohnt; in sich selbst kann sie unmittelbar Zugang zu ihm haben.

Der spätantike Neuplatoniker Proklos sah das Endziel des erotischen Strebens im Erreichen des Schönen an sich. Wenn dieses Ziel erreicht sei, komme Eros zur Ruhe. Weiter könne der erotische Impuls den Suchenden nicht führen. Zum Einen, der höchsten Stufe, gelange man erst in einem letzten Schritt des Aufstiegs, wobei statt Eros die „Gewissheit“ (pístis), eine transzendente Erkenntnisform, der maßgebliche Faktor sei. Für diesen Schritt könne das für den Eros charakteristische drängende Begehren nicht in Betracht kommen.

In der Renaissance wurden die zuvor im Westen größtenteils verschollenen Werke Platons, darunter das Symposion, sowie Schriften der antiken Neuplatoniker neu entdeckt. Sie wurden ins Lateinische übersetzt und durch den Buchdruck einer breiten gebildeten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In humanistischen Kreisen erwachte ein neues Interesse am platonischen Eros-Konzept. Denker wie Marsilio Ficino (1433–1499), Jehuda ben Isaak Abravanel (Leone Ebreo, † nach 1521) und Giovanni Pico della Mirandola († 1494) befassten sich intensiv mit der Theorie der Liebe. Dabei setzten sie sich mit dem einschlägigen Gedankengut Platons und der antiken Neuplatoniker auseinander. Pietro Bembo (1470–1547) verfasste einen Dialog über die Liebe, mit dem er sich in die neuplatonische Tradition stellte. Da diese Autoren ihre Werke aber nicht griechisch, sondern lateinisch oder in neuzeitlichen Sprachen verfassten, gingen sie nicht vom besonderen Bedeutungsgehalt des griechischen Begriffs Eros aus. Vielmehr verwendeten sie die lateinischen Wörter amor und caritas oder deren Äquivalente in ihren Sprachen. Diese Begriffe waren im damaligen Sprachgebrauch auch mit Vorstellungen verbunden, die aus der christlichen (neutestamentlichen) Gedankenwelt stammen (christliche Gottesliebe und Nächstenliebe). Das christliche Gedankengut vermischte sich mit den Eros-Theorien der antiken Philosophie.

Vielfach wurde aus dem Platonismus die Vorstellung übernommen, die erotische Liebe sei, wenn man sie richtig verstehe und praktiziere, ein Erkenntnisweg, der den Erotiker zu höheren Liebesformen führe und ihn veredle. Sie habe eine metaphysisch-religiöse Dimension und könne dem Liebenden im Verlauf seines Aufstiegs einen göttlichen Bereich erschließen. Eine so aufgefasste Liebe wurde als „sokratisch“ oder „platonisch“ bezeichnet. Der einflussreichste Impulsgeber dieser Platon-Rezeption war Marsilio Ficino.

Ein wichtiges Thema war in den philosophischen Erörterungen die Bedeutung der sinnlich wahrnehmbaren Schönheit und die ethische Bewertung des von ihr ausgelösten erotischen Strebens. Die von körperlicher Schönheit ausgehende Faszination galt in weiten Kreisen, insbesondere in kirchlichem Milieu, als suspekt oder gar prinzipiell schädlich. Die möglichen sexuellen Implikationen waren ein heikles Thema, vor allem auch wegen der homoerotischen Ausprägung des Eros in der antiken philosophischen Literatur. Platonisch orientierte Autoren bemühten sich, die Brisanz dieser Problematik durch differenzierende Analyse zu entschärfen, und betonten ihre Distanz zu sexuellen Aspekten der Schönheitsliebe.

Giordano Bruno veröffentlichte 1585 sein Werk „Von den heroischen Leidenschaften“ (De gli eroici furori), in dem er „die Leidenschaften nicht gewöhnlicher, sondern heroischer Liebe“ beschrieb. Damit setzte er die Tradition der Renaissance-Liebestraktate fort, in denen der Eros aus religiös-philosophischer Perspektive betrachtet wird. Er kannte diese Literatur und die ihr zugrunde liegende platonische Liebestheorie und entnahm daraus zahlreiche Anregungen, betrachtete sich aber nicht als Platoniker oder Anhänger einer anderen Schulrichtung, sondern entwickelte ein eigenes Konzept. Im Gegensatz zu traditionellen Lehren, insbesondere denen des Aristoteles, befürwortete er nicht Ausgeglichenheit (Tugend als Mäßigung und Mittelweg zwischen negativ bewerteten Extremen). Vielmehr meinte er, gerade der Exzess, das Aufsuchen von Extremen könne zu Erkenntnis verhelfen.

Mit furore (Leidenschaft) spielt Bruno auf die antike Deutung erotischer Liebe als „Wahnsinn“ (griechisch mania, lateinisch furor) an. Die Leidenschaftlichkeit, den Drang zum Extremen teilt Brunos „heroische“ Liebe mit der „gewöhnlichen“, doch ansonsten unterscheidet sie sich von ihr fundamental. Der „gewöhnlich“ Liebende erhofft sich von einer Person des anderen Geschlechts sinnliche und emotionale Befriedigung; somit ist sein Ziel begrenzt. Der „heroisch“ Liebende hingegen wendet sich einem nichtsinnlichen und grenzenlosen Objekt zu: der philosophisch zu erkennenden Wahrheit. Sein Verhältnis zu diesem Objekt ist aber nicht das eines ruhig Forschenden, sondern von leidenschaftlicher, zutiefst erotischer Art. Daher ist die metaphorische Verwendung einer aus der Welt der sinnlichen Liebe stammenden Ausdrucksweise bei der Schilderung heroischer Liebe für Bruno legitim. Er betont aber auch, dass die von ihm gemeinte Leidenschaft nicht wie bei der „gewöhnlichen“ Liebe Hingabe an einen irrationalen Impuls bedeute. Nach seinem Verständnis ist die Wahrheitssuche eine leidenschaftlich betriebene Tätigkeit des Intellekts, der eine „gewisse göttliche Abstraktion“ vornimmt.

Der im Sinne von Brunos Auffassung heroisch Liebende ist ein Jäger auf der Jagd nach der Wahrheit. Dafür benötigt er sowohl einen klaren Intellekt als auch die Fähigkeit zu einem intensiven Gefühlsleben, zu heftiger Erregung der Seele; sein Eros ist von maßloser Leidenschaft geprägt. Da er weiß, dass sein Liebesobjekt unendlich ist, ist ihm klar, dass er niemals am Ziel sein und dort zur Ruhe kommen wird, sondern immer weiter voranschreiten muss. Die Wahrheit, die er sucht und nur partiell findet, ist letztlich unbegreiflich; sie gänzlich zu erfassen ist ausgeschlossen. Da seine heroische Liebe stets auf Zukünftiges abzielt, kann er sich im Gegensatz zum „gewöhnlich“ Liebenden nie der Gegenwart seines Liebesobjekts erfreuen. Der Eros, der ihn antreibt, verursacht ihm daher einen niemals endenden Schmerz. Indem er dies als notwendig erkennt und tapfer akzeptiert, erweist er sich als Held und seinen Eros als heroisch. Zwar kann der endliche „Jäger“ in seltenen Fällen seine unendliche „Beute“ erjagen und sich mit ihr vereinigen, wodurch er vergöttlicht wird, doch selbst damit erlangt er kein vollkommenes, vollständiges Wissen. Die Suche geht weiter.

Der englische Philosoph Shaftesbury (1671–1713) entwarf eine Ethik und Ästhetik, mit der er die in Platons Symposion vorgetragene Lehre der Seherin Diotima vom Aufstieg der Seele unter dem Einfluss des Schönen erneuerte. Im Sinne der platonischen Tradition betonte er die entscheidende Bedeutung von Eros und Enthusiasmus für die Verwirklichung der Tugend. Hinsichtlich der hierarchischen Ordnung in der Ästhetik hob er hervor, dass die eigentliche Schönheit nicht in schön gestalteten toten Objekten liege, sondern im Geiste des Künstlers, der die Objekte formt und ihnen damit erst die Schönheit verleiht. Für Shaftesbury führt der Aufstieg des Schönheitsliebenden vom Passiven, Erschaffenen zum Wirkenden, Schöpferischen und schließlich zu Gott als demjenigen Erschaffenden, der nicht nur Schönes, sondern sogar Schöpfer von Schönem erzeugt.

Viele Liebestheorien des 18. und frühen 19. Jahrhunderts unterschieden scharf zwischen einer sinnlichen, auf körperliche Bedürfnisse reduzierbaren Liebe und einer rein geistig-seelischen Liebe, die man „platonisch“ zu nennen pflegte und für die einzig wahre Liebe hielt. Ein einflussreicher Repräsentant dieser Sichtweise war Frans Hemsterhuis (1721–1790).

In der Moderne ist sowohl von altertumswissenschaftlicher als auch von theologischer Seite eine neue Auseinandersetzung mit dem Thema eingeleitet worden.

Aus altertumswissenschaftlicher Perspektive geht es darum, den Eros im antiken (nichtchristlichen) Sinne als besondere Erscheinung ins Auge zu fassen, ihn also von anderen Liebesformen zu unterscheiden und in seiner Eigenart zu würdigen. Altertumswissenschaftler pflegen zu betonen, dass der neuzeitliche, seit der Renaissance gebräuchliche Begriff „platonische Liebe“ einen fundamentalen Bedeutungswandel durchgemacht hat und daher scharf von Platons authentischem Eros-Konzept zu unterscheiden ist.

In theologischer und philosophiegeschichtlicher Literatur ist insbesondere die Frage kontrovers diskutiert worden, ob zwischen dem platonischen Eros und der Liebe im neutestamentlichen Sinn eine unüberbrückbare Kluft besteht oder erhebliche Gemeinsamkeiten erkennbar sind. Die Befürworter einer scharfen Trennung argumentieren, der platonische Eros sei egozentrisch. Sie meinen, es handle sich letztlich um Selbstliebe. Geliebte Personen seien für den Erotiker nur Mittel zum Zweck seines Aufstiegs in höhere Regionen und als Individuen unwesentlich. Darin bestehe ein fundamentaler Unterschied zur christlichen Gottes- und Nächstenliebe, die auf ihr Objekt und nicht auf das Wohlergehen des Liebenden ausgerichtet sei. Vertreter der Gegenposition bestreiten die Richtigkeit dieser Platon-Deutung; manche Forscher akzeptieren sie nur hinsichtlich der unteren Stufen des erotischen Aufstiegs.

Im modernen philosophischen Diskurs spielt die aus der Antike stammende Eros-Vorstellung kaum eine Rolle. In philosophischen Debatten ist gewöhnlich von „Liebe“ und deren verschiedenen Motiven, Zielen und Objekten die Rede, wobei der Eros (im antiken Sinn) nicht als eigenständiges Phänomen abgegrenzt wird.

Eine Ausnahme bildet die Lebensphilosophie von Ludwig Klages. Klages wies auf die Vieldeutigkeit und Missverständlichkeit des Begriffs „Liebe“ hin und begründete damit seine Entscheidung für „Eros“. Er knüpfte ausdrücklich an die antike Vorstellung eines „elementaren“, äußerst machtvollen, kosmische Wirksamkeit entfaltenden Eros an; eines seiner Werke betitelte er Vom kosmogonischen Eros. Diesen Eros, den er als naturgemäß propagierte, grenzte er scharf vom platonischen Eros-Konzept ab, in dem er eine naturwidrige Verirrung und Verfallserscheinung sah. Platons Wertordnung, in der die Liebe zu Ideen (Tugenden) und insbesondere zum „Schönen an sich“ einen höheren Rang einnimmt als die Liebe zu einzelnen Personen, hielt Klages für lebensverneinend und realitätsfremd. Liebe zwischen Menschen richte sich stets auf ein bestimmtes Individuum als solches, das nicht um seiner Tugenden willen, sondern wegen seiner einzigartigen Individualität geliebt werde. Völlig verfehlt sei auch Platons Deutung des Eros als Ergebnis eines Mangelbewusstseins des Erotikers, der seine Unzulänglichkeit und Bedürftigkeit spüre und sie durch die angestrebte Verbindung mit dem Geliebten ausgleichen wolle. Das Bedürftigkeitsprinzip gelte nur für den Geschlechtstrieb; der Eros hingegen sei durch eine überströmende Fülle gekennzeichnet, er sei ein Drang zur Ergießung und zum Verschenken der Fülle. Diesen Drang versuche Platon auf „verdinglichte Begriffe“, auf „Begriffsgespenster“ (die platonischen Ideen) abzulenken. Seine Ideenwelt sei „blutlos“ und darum „leidlos“, dadurch unterscheide sie sich fundamental von der Welt des Eros, die vom Zustand des erotischen Rausches bestimmt sei. Der Eros sei von der Sexualität „wesensverschieden“ und komme nicht aus der gleichen Wurzel wie sie; sein Kennzeichen sei die Preisgebung, das ihre die Begierde.

Sigmund Freud war von der Einheitlichkeit aller Erscheinungen, die im Deutschen mit „Liebe“ bezeichnet werden, überzeugt. Nach seiner Auffassung ist die gemeinsame Wurzel aller Liebesformen die Libido. Dazu bemerkte er: Der „Eros“ des Philosophen Plato zeigt in seiner Herkunft, Leistung und Beziehung zur Geschlechtsliebe eine vollkommene Deckung mit der Liebeskraft, der Libido der Psychoanalyse. Somit sind für Freud sämtliche Ausprägungen von „Liebe“ – die mit sexueller „Perversion“ verbundenen ebenso wie „normale“ und auch „sublimierte“ wie Nächstenliebe oder Gottesliebe – nur Varianten einer erotischen Begierde, die sich letztlich auf den Sexualtrieb zurückführen lässt.

Allgemein

Antike

Neuzeit

Götz Gliemeroth

Götz Friedrich Eugen Gliemeroth (* 21. Oktober 1943 in Göttingen) ist ein Generalleutnant a. D. der Bundeswehr.

Gliemeroth wurde 1943 mitten im Zweiten Weltkrieg in Göttingen als Sohn eines Professors für Landwirtschaft geboren. Er machte sein Abitur am Max-Planck-Gymnasium in Göttingen und trat am 1. April 1963 während des Kalten Krieges in die Fallschirmjägertruppe der Bundeswehr ein.

Die Grundausbildung erfolgte in der Ausbildungskompanie 7/ 9 in Lebach. Von 1963 bis 1965 absolvierte er die Ausbildung zum Offizier, war ab Oktober 1965 Zugführer an der Kampftruppenschule I in Hammelburg. Ebenfalls als Zugführer diente er von 1966 bis 1968 im PzGrenLehrBtl 283 in München.

Von 1970 bis 1974 war er Kompaniechef im PzGrenBtl 302 in Ellwangen. Während der Olympischen Sommerspiele 1972 in München wurde er mit seinen Soldaten zur logistischen Unterstützung im Olympischen Dorf eingesetzt und erlebte die Geiselnahme und Ermordung israelischer Athleten durch ein palästinensisches Terrorkommando. Ab 1974 folgte die Teilnahme am 17. Generalstabslehrgang (H) an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg und nahm auch für ein Jahr an der kanadischen Generalstabsausbildung am Canadian Forces College in Toronto teil. Von 1977 bis 1979 war er im NATO-Hauptquartier der Northern Army Group (NORTHAG) in Rheindahlen. Von 1979 bis 1981 war er G3 im Stab der Panzerbrigade 15 in Koblenz.

Von 1981 bis 12. August 1983 war Gliemeroth im Rang eines Oberstleutnant Kommandeur des PzGrenBtl 352 in Mellrichstadt, von 1988 bis 1990 im Rang eines Oberst Kommandeur der Panzergrenadierbrigade 5 in Homberg/Efze.

Zwischenzeitlich nahm Gliemeroth auch Verwendungen im Bundesverteidigungsministerium wahr. Von 1983 bis 1986 als Referent im Büro Dr. Hiehle, Dr. Ermisch in Bonn und von 1986 bis 1988 als Referatsleiter Fü S/Pers. 1990 erfolgte die Beförderung zum Brigadegeneral und war Personalchef des Heeres im Verteidigungsministerium.

Von 1. April 1993 bis 30. September 1996 war er im Rang eines Generalmajors Kommandeur der 7. Panzerdivision in Unna, ab 1994 in Düsseldorf und Befehlshaber im (damaligen) Wehrbereich III und danach von 1997 bis 2001 als Kommandierender General des (deutsch-amerikanischen) II. Korps mit Stab in Ulm unterstanden ihm 70.000 Soldaten an 114 Standorten.

Danach war er ab 21. März 2001 Befehlshaber des NATO-Stabes Joint Headquarters Centre (JHC) bzw. des Joint Command Centre (JCC) der NATO in Heidelberg und war für die Führung und Ausbildung der multinationalen Korps in Mitteleuropa verantwortlich.

Am 25. Juni 2003 ernannte der Supreme Allied Commander Europe (SACEUR) General James L. Jones Gliemeroth für die NATO-Mission in Afghanistan. Vom 11. August 2003 bis zum 9. Februar 2004 führte er im Rang eines Generalleutnants die ISAF-Kräfte im Umfang von rund 5000 Soldaten aus 29 Nationen.

Am 19. März 2004 wurde er von Verteidigungsminister Peter Struck mit einem Großen Zapfenstreich aus dem aktiven Dienst verabschiedet und übergab das Kommando des Joint Command Centre (JCC) an US-General Burwell Bell. Zum 1. April 2004 trat er in den Ruhestand. Er lebt seit 1977 in Mönchengladbach. Seine erste Frau Gerdemie Rixen verstarb früh. 1992 heiratete er die Witwe Renate Klüttermann, geborene Otten. Er hat drei Kinder.

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;| Zorlu | van Heyst | Gliemeroth | Hillier | Py | del Vecchio | Richards | McNeill | McKiernan | McChrystal | Petraeus | Allen | Dunford | Campbell

Kuhhaut (Venedigergruppe)

Blick von der Kreuzspitze auf den Hohen Eichham sowie Kuhhaut, Wunspitze und Wunwand (von links nach rechts).

Die Kuhhaut (3190 m ü. A.) ist ein Berggipfel des Eichhamstocks in der Venedigergruppe in Osttirol (Österreich). Er liegt an der Grenze zwischen den Gemeindegebieten von Prägraten am Großvenediger und Matrei in Osttirol. Benachbarte Gipfel sind die Wunspitze im Südosten, der Hohe Eichham im Norden und der Säulkopf mit der Säulspitze im Osten. Die Erstbesteigung erfolgte 1908 durch F. Kratzer und A. Kröll.

Die Kuhhaut ist ein vergleichsweise harmloser Vorgipfel der Wunspitze, der seinen Namen vermutlich seinem bräunlich gefärbten sandigen Rücken verdankt, der manchmal von Schneeflecken bedeckt ist. In früherer Zeit wurde der Gipfel auch als Hintere Wunspitze oder Hinterer Schornagl bezeichnet. Die Kuhhaut liegt im Südwesten des Eichhamstocks im Bereich der Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern. Westlich der Kuhhaut befindet sich das Tal des Kleinen Eichhambächles sowie das Timmeltal. Im Süden der Kuhhaut erstreckt sich das Große Niltal, das östlich der Ortschaft Bobojach in das Virgental mündet. Von der Kuhhaut erstreckt sich ein Grat nach Norden zum Hohen Eichham (3371 m ü. A.), wobei zwischen Kuhhaut und Eichham die Südliche Eichhamscharte (3125 m&nbsp

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;ü. A.) liegt. Westlich der Eichhamscharte erstreckt sich zwischen Eichham und Kuhhaut das kaum noch vorhandene Kleine Nilkees, östlich das Nilkees. Der Südwestgrat der Kuhhaut führt zur Wunspitze (3219 m ü. A.), zudem zweigt vom Südostgrat etwas südlich der Kuhhaut ein Grat ab, der nach Osten zur Säulspitze (3137 m ü. A.) führt.

Der Normalweg auf die Kuhhaut führt über die Bonn-Matreier Hütte in das Kar nördlich der Hütte auf markiertem Steig und dem Ostgrat des Säulkopfs zu dessen Gipfel. Danach folgte der Abstieg in die Säulscharte und über das Nilkees hinauf zur Eichhamscharte. Von der Eichhamscharte führte der weitere Anstieg zunächst ohne Kletterei über den sanften Rücken bis zum Gipfel der Kuhhaut. Die Kuhhaut wird dabei oftmals beim Weg zur Wunspitze überschritten oder dient als zusätzlicher Gipfelsieg bei der Besteigung des Eichhams.

Norman R. Hamilton

Norman Rond Hamilton (* 13. November 1877 in Portsmouth, Virginia; † 26. März 1964 in Norfolk, Virginia) war ein US-amerikanischer Politiker. Zwischen 1937 und 1939 vertrat er den Bundesstaat Virginia im US-Repräsentantenhaus

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Norman Hamilton besuchte die öffentlichen Schulen seiner Heimat. Zwischen 1895 und 1914 war er Zeitungsreporter in Norfolk. Von 1917 bis 1955 fungierte er als Herausgeber der Zeitung Portsmouth Star. Zwischen 1914 und 1922 leitete er die Zollbehörde in Virginia. Vor dem Eintritt der Vereinigten Staaten in den Ersten Weltkrieg war er einer der Beauftragten zur Einhaltung der amerikanischen Neutralität. In den Jahren 1916 bis 1918 leitete er das Port War Board in Hampton Roads, einen Ausschuss, der sich mit der kriegsbedingten Hafenverwaltung während des Krieges befasste. Politisch wurde Hamilton Mitglied der Demokratischen Partei. Zwischen 1924 und 1960 war er Delegierter zu insgesamt fünf Democratic National Conventions. Von 1922 bis 1926 amtierte er als Kurator des Virginia State Teacher’s College; zwischen 1933 und 1936 war er in Washington, D.C. Konkursverwalter von fünf insolventen Banken.

Bei den Kongresswahlen des Jahres 1936 wurde Hamilton im zweiten Wahlbezirk von Virginia in das US-Repräsentantenhaus in Washington gewählt, wo er am 3. Januar 1937 die Nachfolge von Colgate Darden antrat. Da er im Jahr 1938 von seiner Partei nicht mehr zur Wiederwahl nominiert wurde, konnte er bis zum 3. Januar 1939 nur eine Legislaturperiode im Kongress absolvieren. Während dieser Zeit wurden dort weitere New-Deal-Gesetze der Bundesregierung unter Präsident Franklin D. Roosevelt verabschiedet.

Nach dem Ende seiner Zeit im US-Repräsentantenhaus setzte er seine Aktivitäten in der Zeitungsbranche fort. Im Jahr 1941 kandidierte er erfolglos bei einer Nachwahl für den Kongress. Er starb am 26. März 1964 in Norfolk.

1. Bezirk: A. White | Rutherford | D. Morgan | R. Page | J. Smith | J. Jackson | McKinley | T. Wilson | J. Jackson | Pindall | E. Jackson | T. Newton | Loyall | T. Newton | Loyall | Beirne | Banks | Mallory | Atkinson | Millson | T.H. Bayly | M. Garnett | Segar | Ayer | Critcher | Sener | Douglas | R. Beale | Garrison | Mayo | Garrison | Croxton | Browne | W.A. Jones | S.O. Bland | Robeson | Downing | Trible | Bateman | J. Davis | Wittman • 2. Bezirk: J. Brown | A. Moore | Holmes | Stephenson | Morrow | Stephenson | Baker | F. White | Tate | Colston | Van Swearingen | Stephenson | A. Smith | Trezvant | J.Y. Mason | J. Bouldin | Botts | Cary | Dromgoole | Meade | Millson | Platt | J. Goode | Dezendorf | Libbey | Bowden | Lawson | D. Tyler | Young | R. Wise | Young | R. Wise | Maynard | Holland | Deal | Lankford | Darden | Hamilton | Darden | W.R. Harris | Daughton | Hardy | Whitehurst | Pickett | Schrock | Drake | Nye | Rigell • 3. Bezirk: A. Moore | Neville | G. Jackson | Machir | G. Jackson | J. Smith | H. Tucker | Williams | Archer | N. Claiborne | W. Coles | Beirne | J.W. Jones | W. Coles | Tredway | Flournoy | Averett | Caskie | DeJarnette | Porter | J.A. Smith | G. Walker | J. Johnston | G. Wise | Waddill | G. Wise | Ellett | Lamb | Montague | Satterfield | Gary | Satterfield III | Bliley | B. Scott

4. Bezirk: R. Lee | F. Preston | A. Trigg | Holmes | Swoope | McCoy | Alexander | J. Gholson | W. Coles | Craig | W. Coles | W. Goode | Hubard | Bocock | W. Goode | Pryor | Booker | Stowell | Jorgensen | Hooper | Brady | Gaines | E. Venable | Langston | J. Epes | McKenney | Thorp | S. Epes | Thorp | S. Epes | Lassiter | Southall | Lassiter | Turnbull | Watson | Drewry | Abbitt | R. Daniel | Sisisky | Forbes • 5. Bezirk: Madison | Hancock | J. Trigg | T. Lewis | A. Moore | A. Wilson | Breckinridge | Floyd | J. Randolph | Crump | J. Randolph | T. Bouldin | J. Randolph | T. Bouldin | J. Bouldin | Craig | Dromgoole | Craig | Hubard | J.W. Jones | Leake | Goggin | P. Powell | Bocock | Ridgway | Duke | A. Davis | Thomas | G. Cabell | J.R. Brown | Lester | Swanson | Saunders | James | Hooker | J. Whitehead | Burch | Stanley | Tuck | D. Daniel | Payne | V. Goode | Perriello | Hurt • 6. Bezirk: I. Coles | Venable | I. Coles | Clay | A. Trigg | Sheffey | Smyth | G. Tucker | Davenport | Dromgoole | J. Garland | Dromgoole | W. Coles | Gilmer | Goggin | Seddon | Botts | Holladay | P. Powell | Leake | Milnes | J. Harris | T. Whitehead | J. Tucker | J. Daniel | S. Hopkins | Edmunds | Otey | Glass | Woods | Woodrum | Almond | Burton | Poff | Butler | Olin | Goodlatte

7. Bezirk: J. Page | A. Venable | J. Randolph | J. Lewis | Caperton | B. Smith | W. Smith I | Leftwich | N. Claiborne | J. Garland | G. Hopkins | J. Garland | Goggin | H. Wise | T.H. Bayly | W. Smith II | Upton | McKenzie | Braxton | J. Harris | Paul | O’Ferrall | Turner | Hay | T. Harrison | Paul Jr. | T. Harrison | Garber | Fishburne | A. Robertson | B. Harrison | Marsh | Robinson | Slaughter | G. Allen | Bliley | Cantor | Brat • 8. Bezirk: J. Parker | T. Claiborne | S. Goode | T. Claiborne | W. Jones | Hungerford | Taliaferro | J. Lewis | Mercer | Bassett | Coke | H. Wise | G. Hopkins | Hunter | Goggin | H. Wise | W. Newton | Hunter | R. Beale | Seddon | Caskie | Faulkner | Boteler | Gibson | Terry | Hunton | J. Barbour Jr. | W. Lee | Meredith | Rixey | Carlin | R.W. Moore | H. Smith | W. Scott | Parris | H. Harris | Parris | Moran | Beyer • 9. Bezirk: T. Bland | Giles | Eggleston | Giles | P. Thompson | Love | Hawes | Hungerford | Ball | Stephenson | Stevenson | W.P. Taylor | J.W. Jones | Johnson II | Hill | Hunter | Chilton | Pendleton | Morton | J. Strother | Letcher | J. Harris | R. Bowen | Terry | Pridemore | Richmond | Fulkerson | H. Bowen | C. Trigg | H. Bowen | Buchanan | J.W. Marshall | J. Walker | Rhea | C. Slemp | C.B. Slemp | Peery | Shaffer | Flannagan | Fugate | Wampler | Jennings | Wampler | Boucher | Griffith

10. Bezirk: S. Griffin | C. Harrison | E. Gray | Dawson | Hawes | G. Strother | T. Moore | W. Rives | Gordon | Chinn | Johnson II | J.W. Jones | Holleman | Mallory | Taliaferro | W. Lucas | Bedinger | R. Parker | Faulkner | Kidwell | Clemens | W. Brown | J. Wise | J. Tucker | Yost | H. Tucker III | Yost | Quarles | H. Flood | H. Tucker III | J. Flood | Broyhill | Fisher | Wolf | Comstock • 11. Bezirk: J. Parker | T. Newton | New | J. Garnett | J. Roane | Dawson | P. Barbour | R. Taylor | P. Barbour | Patton | Stevenson | J. Robertson | Loyall | Mallory | G. Hopkins | Botts | W. Taylor | McDowell | Letcher | Snodgrass | C. Lewis | Carlile | Jenkins | Carlile | Blair | Byrne | T. Davis | Connolly • 12. Bezirk: J. Page | Evans | Stratton | T. Griffin | Bassett | J. Roane | W. Roane | R. Garnett | J. Roane | J.J. Roane | Gordon | E. Lucas | J.M. Mason | Hunter | Gilmer | Chapman | W. Preston | Edmundson | Whaley • 13. Bezirk: S. Griffin | Clopton | J. Marshall | Tazewell | Clopton | J. Trigg | Clark | Burwell | T.M. Bayly | Bassett | S. Parker | Bassett | Ball | Taliaferro | Chinn | Patton | J.Y. Mason | Mercer | Johnson II | Banks | W. Smith II | G. Hopkins | A. Fulton | McMullen | G. Hopkins | Martin • 14. Bezirk: F. Walker | S. Cabell | Clay | Burwell | Leftwich | Mercer | McComas | W. Morgan | J.W. Jones | C. Powell | Summers | Johnson II | R. Thompson | J. Beale

15. Bezirk: Madison | Dawson | J. Randolph | Kerr | Clay | Kerr | W. Lewis | G. Tucker | J. Barbour | E. Lucas | Mercer | Patton | Banks | W. Lucas | Barton | Steenrod | W. Brown | Newman | Haymond | G. Thompson | Clemens • 16. Bezirk: New | Eppes | Pleasants | Eppes | J. Randolph | Austin | J. Randolph | Stevenson | Armstrong | J. Beale | W. Morgan | Pennybacker | Mercer | McCarty | W.A. Harris • 17. Bezirk: R. Lee | Brent | L. Powell | Brent | T. Claiborne | J. Claiborne | T. Gholson | Pleasants | Archer | Williams | A. Powell | R. Allen | S. Moore | Patton | F. Rives | A.H. Stuart • 18. Bezirk: J. Nicholas | P. Thompson | Goodwyn | T. Gholson | T. Nelson | Alexander | Johnson II | Leffler | Doddridge | Johnson II | J. Fulton | J. Roane | J. Robertson | Samuels | G. Hopkins • 19. Bezirk: Heath | W. Jones&nbsp

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;| H. Lee | Taliaferro | E. Gray | Goodwyn | Pegram | J. Jones | McCoy | McComas | J. Robertson | A. Stuart | Steenrod | Summers • 20. Bezirk: T. Newton | Johnson I | J. Gray | A. Smith | Floyd | Craig | J. Allen | Taliaferro | Hays • 21. Bezirk: T. Randolph | W. Nicholas | D. Garland | H. Nelson | T. Newton | W. Smith I | Maxwell | E. Wilson | H. Wise | Steenrod • 22. Bezirk: Clopton | H. Nelson | Smyth | Estil | Smyth | Draper | C. Johnston | Draper • 23. Bezirk: Clopton | J. Tyler | Stevenson

Michael Sonntag

Michael Sonntag (* 2. Dezember 1978 in Lichtenstein/Sa.) ist ein deutscher Autor, Künstler und Kultur- und Literaturwissenschaftler.

Seit 1980 lebt er in Hohenstein-Ernstthal. Er schreibt hauptsächlich minimalistische Kurzgeschichten, in denen er klassische Motive parodiert.

Seine ersten Kurzgeschichten und Gedichte wurden 2002 in verschiedenen Magazinen abgedruckt. Noch im gleichen Jahr hielt er im Rahmen des Wave-Gotik-Treffen in Leipzig seine erste Lesung. 2004 veröffentlichte er gemeinsam mit Isolde Kakoschky und „Diamond of Tears“ den Gedichtband „Wenn die Zeit Flügel hat…“, der im Mischwesen Autorenverlag München erschien. Seit diesem Jahr ist er auch ehrenamtlich für den Hohenstein-Ernstthaler Kulturverein aktiv. 2005 schrieb er dann das Drehbuch für den Kurzfilm „The World Beneath – Die Andere Sicht Der Dinge“, der von Andreas Tröger umgesetzt wurde. Eine literarische Umsetzung dieses Films fand sich dann später in seinem Buch „Es war einmal… Gothic fiction en miniature“ Das erste komplett eigene Buch von ihm folgte 2006 unter dem Titel „Rapunzel – Vampirgeschichten“. Dieses Buch war der erste Teil seiner „Märchentrilogie“, die er mit den Titeln „Rotkäppchen und andere Horrorgeschichten“ und „MacBeth – alltägliche und märchenhafte Geschichten“ fortsetzte. Diese Bücher erschienen beim Verlag „Edition PaperONE“ in Leipzig. Im gleichen Verlag erschienen außerdem seine Bücher „Der Magier mcm taschen sale, die Prinzessin und der Ritter“ und „Ich kann auch anders“ sowie seine Anthologien „Dämonenreiche“ und „Herzblutlyrik“. Nachdem sein Vertrag 2009 gekündigt wurde, gründete er Anfang 2012 die „Edition Lepidoptera“, die zum Verlagshaus „Periplaneta“ gehört. In dieser erschien sein eigenes Buch „Es war einmal…“ sowie die Autobiographie „Meine Kämpfe“ des Wrestlers Alexander Bedranowsky (alias Thumbtack Jack), der Jugendfantasyroman „Sungru – Der Schüler des Amundie Joachim“ von Constanze Schiewe, die Anthologie „Mängelexemplare und andere makabre Geschichten“ von Constantin Dupien

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, der Kurzgeschichtenband „Grindhouse Splatter“ des Splatterpunkautoren Marc Gore und der Roman über die Hippiebewegung in der DDR „1969 – Die Magie eines Sommers“ von Oriphiel. Michael Sonntags literarische Werke werden als Neue Deutsche Todeskunst eingeordnet.

Neben seiner literarischen Arbeit betreibt er die Ausstellungsreihe „Kunst in der Ruine“ in Hohenstein-Ernstthal, die er 2007 gründete

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. Ursprünglich war dieses Projekt zur Förderung von Nachwuchs- und Untergrundkünstlern konzipiert gewesen, doch seit 2011 wird es auch von international bekannten Künstlern für Ausstellungen genutzt. 2013 initiierte er das Ausstellungskonzept „Leere Galerie“, bei dem eine Kunstgalerie ohne Ausstellung und Programm geöffnet wird und Besucher spontan Werke ausstellen oder ein Programm gestalten können.

Seit 2007 stellt er ebenfalls eigene Arbeiten in verschiedenen Galerien und Einrichtungen aus. Dabei arbeitet er in verschiedenen Bereichen:

kkStB 89

Die kkStB 89 war eine Tenderlokomotivreihe der k.k

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. Staatsbahnen Österreichs, deren Lokomotiven ursprünglich von der Kremstalbahn (KTB) stammten.

Die KTB beschaffte diese vier kleinen Tenderlokomotiven für den leichten Personenverkehr und für den Verschub. Die offensichtlich nach bayerischen Vorbild gebauten Lokomotiven wurden von Krauss in Linz geliefert. Die Maschinen gehörten bei der KTB der Serie III an und hatten die Namen „BAD HALL“, „MICHELDORF“, „FRAUENSTEIN“ und „STEYERLING“. Nach der Verstaatlichung 1906 reihte die kkStB sie als 89.01-04 ein.

Nach 1918 kamen alle vier Maschinen zur BBÖ, die sie bis 1929 ausmusterte.

kkStB: Schnell- und Personenzug- | Güterzug- | Leichte | Schmalspur- | Dampftriebwagen | Schlepptender | Wasserwagen 

BBÖ: Schnell- und Personenzug- | Güterzug- | Leichte | Schmalspur- | Dampftriebwagen | Schlepptender 

ÖBB: Dampflokomotiven | Dampftriebwagen | Schlepptender 

Alte Staatsbahnen: SStB | NStB | ÖStB | SöStB | LVStB | Tiroler StB 

Privatbahnen: KFNB | StEG | ÖNWB / SNDVB | SB

Sonstige: k.u.k. HB

Liste der Biografien/Gis

Biografien: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z ?

Ga – Gb – Gd – Ge – Gf – Gh – Gi – Gj – Gk – Gl – Gm – Gn – Go – Gq – Gr – Gs – Gu – Gv – Gw – Gy – Gz

Gia – Gib – Gic – Gid – Gie – Gif – Gig – Gih – Gij – Gik – Gil – Gim – Gin – Gio – Gip – Gir – Gis – Git – Giu – Giv – Giw – Giz

Biografien: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z ?

Ga – Gb – Gd – Ge – Gf – Gh – Gi – Gj – Gk – Gl – Gm – Gn – Go – Gq&nbsp

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;– Gr – Gs – Gu – Gv – Gw – Gy – Gz

Gia – Gib – Gic&nbsp

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;– Gid – Gie – Gif – Gig – Gih – Gij&nbsp

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;– Gik – Gil – Gim – Gin – Gio – Gip – Gir – Gis – Git – Giu – Giv – Giw – Giz

Polizeiruf 110: Gefährliche Küsse

Gefährliche Küsse ist ein deutscher Kriminalfilm von Manfred Stelzer aus dem Jahr 1996. Der Fernsehfilm erschien als 181. Folge der Filmreihe Polizeiruf 110.

In der Sperrzone in Tschernobyl erhält Jakob Smiri einen Auftrag, der ihn nach Schwerin führt. Hier beschattet er Silke Kuhlmann, die Frau von Rechtsanwalt Jan Kuhlmann. Er folgt ihr zu ihrem Liebhaber, dem Nacktputzer Karl Saibel. Silke will mit Saibel schlafen, doch weist er sie wegen eines Termins zurück. Silke verlässt ihn und wird kurz darauf von Smiri im Fahrstuhl getötet. Smiri kann ungesehen entkommen und reist in die Ukraine zurück.

Kriminalhauptkommissar Jens Hinrichs sucht eine Ehefrau, wird jedoch vom Treff mit einer Internetbekanntschaft in einem Café direkt zum Tatort gerufen. Da Kellermann von der Mordkommission erkrankt ist, darf Hinrichs mit Kriminalkommissar Groth zusammen seinen ersten Mordfall bearbeiten. Groth ist schon vor ihm da und hat alle Aufgaben erledigt, die Hinrichs eigentlich erst voller Elan angehen will. Hinrichs ist verstimmt, glaubt er doch, dass Groth gegen ihn arbeitet.

Als Täter kommt zunächst nur Karl Saibel infrage, der kurz nach Silkes Verschwinden ebenfalls das Haus verlassen hat, um zu seinem Termin zu gehen. Er gibt an, dass der Fahrstuhl besetzt war, weswegen er die Treppe nahm. Die Spuren am Tatort bestätigen dies. Neben Silkes Fingerabdrücken finden sich auch die einer unbekannten Person. Sonnenblumenkernschalen, die Groth im Treppenhaus fand, weisen deutliche radioaktive Spuren auf. Hinrichs hält einen Auftragsmord für möglich, was Groth in Schwerin vollkommen abwegig erscheint.

Groth hört sich bei seinen früheren Freunden von der sowjetischen Armee um und erhält den Namen Romanoff, der angeblich alles organisieren kann. Auf der Suche nach den Auftraggebern für einen möglichen Mord schauen Hinrichs und Groth bei Witwer Jan Kuhlmann vorbei und sind erstaunt, dass bei ihm bereits eine neue Frau aus Polen als Geliebte lebt. Hinrichs vermutet, dass das organisierte Verbrechen nicht nur für den Mord der Ehefrau zuständig ist, sondern auf Bestellung auch eine neue Frau organisiert. Mit Zustimmung seines Vorgesetzten Dr. Stuber beginnt Hinrichs, verdeckt zu ermitteln.

Hinrichs wendet sich über Mittelsmänner an Romanoff, der ihm ein Treffen in drei Tagen verspricht. In dieser Zeit mietet Dr. Stuber für Hinrichs eine eigene Wohnung an und besorgt ihm eine „Ehefrau“, Kriminologin Anita. Sie soll als Lockvogel dienen und Ziel des Mordanschlags werden. Hinrichs zahlt 15.000 Mark für die Ermordung, verliebt sich während des mehrtägigen Zusammenlebens jedoch tatsächlich ein wenig in Anita, die gut aussieht und gut kochen kann. Akribisch plant er alles, um ihre Sicherheit zu gewährleisten. Sie ist für den Killer als Museumswärterin tätig. Hinrichs lässt das Museum mit Kameras, Mikrofonen und Sicherheitssystemen versehen.

Jakob Smiri wird von Romanoff mit der Tötung Anitas beauftragt. Er folgt ihr zum Museum, wobei Anita auf dem Weg verschiedene Beamte passiert, die als Posten für ihre Sicherheit während des Arbeitswegs zuständig sind. Am Morgen hatte Groths Enkelin Juliane zufällig Hinrichs getroffen, der sie jedoch mied. Sie erzählt ihrem Großvater davon, der zwar in die Geheimaktion eingeweiht ist, jedoch nicht weiß, wo sich Hinrichs aufhält. Er begibt sich zur falschen Wohnung Hinrichs’, wo einer der Posten ihn zum Museum schickt. Vor dem Museum sieht Groth Sonnenblumenkernschalen und weiß, dass der Killer schon im Museum sein muss

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. Hier ist gerade eine große Touristengruppe eingetroffen. Hinrichs sieht Groth auf den Überwachungskameras und holt ihn zu sich in sein Überwachungszimmer. Groth berichtet, dass der Killer im Haus ist, und beide sehen, wie die Touristen das Museum verlassen. Anita jedoch ist verschwunden und Groth schlussfolgert, dass sie auf der Toilette ist – dem einzigen Ort, den Hinrichs nicht hat präparieren lassen. Beide eilen zur Toilette, wo sie Anita in letzter Sekunde retten können. Jakob Smiri wird festgenommen.

Offiziell vermelden die Zeitungen am nächsten Tag, dass die Museumswärterin Anita ermordet wurde. Durch einen Kontaktmann lässt sich Hinrichs nun potenzielle Ehefrauen-Nachfolgerinnen präsentieren. Jan Kuhlmann wird von den Ermittlern zu einem angeblichen Treffen mit Romanoff bestellt und erscheint, wobei er sich als Auftraggeber des Mordes an seiner Frau zu erkennen gibt. Die Ermittler können zahlreiche Mitglieder der Bande um Romanoff sowie auch Jan festnehmen. Anita wiederum verlässt die Stadt, da ihre Arbeit in Schwerin getan ist. Hinrichs verabschiedet sie schweren Herzens und Groth fragt ihn, warum er eigentlich nicht heirate.

Gefährliche Küsse wurde von September bis Oktober 1995 in der Ukraine, Schwerin sowie Berlin und Umgebung gedreht. Ein Drehort war das Staatliche Museum Schwerin. Die Kostüme des Films schuf Heidi Plätz, die Filmbauten stammen von Peter Bausch. Der Film erlebte am 21. April 1996 auf Das Erste seine Fernsehpremiere und damit zehn Jahre nach der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl, die sich am 26. April 1986 ereignete. Die Zuschauerbeteiligung lag bei 22,2 Prozent.

Es war die 181. Folge der Filmreihe Polizeiruf 110. Die Kommissare Hinrichs und Groth ermittelten in ihrem 6. Fall. Anlässlich des Todes von Kurt Böwe änderte der MDR im Juni 2000 sein Programm und strahlte zur Hauptsendezeit Gefährliche Küsse aus.

Auch wenn Mörder und Auftraggeber früh feststanden, haben es die Drehbuchautoren verstanden, „die Spannung immer wieder nachzuladen“, befand die Frankfurter Neue Presse. Die Süddeutsche Zeitung schrieb, dass sich auch der Polizeiruf der „neue[n] Fernsehspieldramaturgie“ unterordnen musste, die forderte, dass „dem nach Sex gierenden weiblichen Opfer richtig scharf in den Hals geschnitten wird. Reichlich Blut muß fließen, damit wir in noch schärferen Erwartungen uns auch den Rest der Geschichte antun“. Regisseur Manfred Stelzer jedoch gelinge es, „das alles geschickt ins Menschelnde [zu retten] – in der Schilderung der kleinen Versagungen und Verbrechen und der provinziellen Atmosphäre ist er ganz außergewöhnlich gut.“

„Fazit des Abends: solides Krimihandwerk, mehr aber auch nicht“, befand die Stuttgarter Zeitung. Für die TV Spielfilm war Gefährliche Küsse hingehen ein „melancholischer bis heiterer Provinz-Krimi“.

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;“>Ihr größter Fall (2000)

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